News 2022 - Nachrichten aus Laar


11.01.2023 - WAZ Duisburg

 

Mülltonnen brennen im Norden der Stadt

 

Mehrere Mülltonnen haben am Wochenende in Laar gebrannt. Die Polizei ermittelt außerdem zu einem weiteren Mülltonnenbrand im Duisburger Westen. Nach Angaben der Polizei haben sich die Brände wie folgt ereignet: Gegen 3.55 Uhr brannte in der Nacht zu Sonntag eine Altpapiertonne an der Schillstraße. Neben einem Mehrfamilienhaus an der Arndtstraße stand eine Tonne um 8 Uhr in Flammen. In der Nacht zu Montag meldeten Zeugen, dass eine weitere Altpapiertonne ebenfalls auf der Arndtstraße gegen 4.50 Uhr brannte. Ein weiteres Feuer gab es am Sonntagabend, 8. Januar, gegen 21.10 Uhr in einem Papiercontainer in Untermeiderich an der Bergstraße. Darüber hinaus ermittelt die Polizei zu einem weiteren Brand im Westen . In Friemersheim haben Unbekannte am Samstagvormittag gegen 11.25 Uhr eine Mülltonne auf einem Friedhof an der Friedhofsallee angezündet.

 

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen geben können. Das Kriminalkommissariat 11 ist unter 0203 2800 erreichbar.


03.01.2023 - WAZ (online) - Tina Halberschmidt

 

Duisburg-Ruhrort oder Laar: Wo liegt bloß die Apostelstraße?

Ruhrort oder Laar – zu welchem Stadtteil gehört die Apostelstraße? Selbst eingefleischte Duisburger sind sich nicht einig. Wir lösen das Rätsel.

 

„Hören Sie mal“, sagt Wilhelm Berg. „Sie schreiben immer, dass die Apostelstraße zu Ruhrort gehört, aber das stimmt nicht.“ Berg ist fast 90 Jahre alt und – natürlich – treuer Zeitungsleser. Doch ihn stört, dass die Apostelstraße in Berichten immer wieder nach Ruhrort verortet wird. Denn als „Laarer Jung“ weiß Berg genau: „Die Apostelstraße gehört zu Laar! Und das Schwimmbad, in dem sich heute das Binnenschifffahrtsmuseum befindet, war früher das Laarer Schwimmbad.“

 

Bürgerverein Duisburg Laar und Binnenschifffahrtsmuseum sind sich nicht einig

Tatsächlich wird das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Apostelstraße 84, als eine der „wichtigen Adresse in Laar“ auf der Homepage der Bürgervereinigung Duisburg-Laar genannt. Andererseits beanspruchen die Ruhrorter das Gebäude Apostelstraße 84 für sich. Das Binnenschifffahrtsmuseum selbst erklärt auf seiner Webseite, auf Ruhrorter Boden zu liegen. Und beim Kraftwerk „Hermann Wenzel“ scheint alles möglich: Zumindest laut Wikipedia wird der Industriebau wahlweise „Kraftwerk Ruhrort“ oder „Kraftwerk Laar“ genannt.

 

Laar, Ruhrort oder beides? Was stimmt denn nun? Wir haben uns auf Spurensuche begeben und bei der Stadt nachgefragt.

 

 

Gabi Priem lacht. „Wie gut, dass es Stadthistoriker gibt!“ sagt die Stadtsprecherin. Für uns hat sie in Erfahrung gebracht: Die Grenze zwischen Ruhrort und Laar verlief bis zum 31. Dezember 1974 in der Mitte der Deichstraße „bis zu einem Punkt zwischen den Einmündungen der Kanzler- und der Florastraße“. Das bedeutet: Das gesamte Eisenbahnbassin und die Straße „Am Alten Hebeturm“ gehörten zu Ruhrort, die Badeanstalt (das heutige Museum) zu Laar.

 

Das Ruhrorter Schwimmbad wurde auf Laarer Gebiet gebaut

Jedoch sei das Stadtbad 1909/1910 von der Stadt Ruhrort geplant und erbaut worden. „Auch der Architekt, August Jording, war Ruhrorter“, erklärt Gabi Priem. Das Ruhrorter Schwimmbad baute er allerdings nicht auf Ruhrorter, sondern auf Laarer Gebiet, wahrscheinlich weil in dem dicht bebauten Ruhrort kein geeignetes Grundstück mehr zu finden war. „Die Ruhrorter werden das Bad deswegen immer ihrem Stadtteil zugeordnet haben, auch wenn es bis Ende 1974 amtlich im Nachbarstadtteil Laar lag“, so Priem.

 

 

Mit den Eingemeindungen am 1. Januar 1975 (unter anderem kamen früher selbstständige Gemeinde wie Homberg zu Duisburg) und der gleichzeitigen Neubildung von sieben Stadtbezirken wurde Ruhrort dem Stadtbezirk Homberg-Ruhrort zugeordnet und Laar dem Stadtbezirk Meiderich-Beeck. „Dabei wurde die Grenze derart gezogen, dass das Stadtbad und damit auch der südliche Teil der Apostelstraße – jedoch nicht das Kraftwerk Hermann Wenzel – dem Stadtteil Ruhrort zugeschlagen wurden, der wiederum im Stadtbezirk Homberg-Ruhrort lag“, erläutert Priem.

 

 

Die Gründe dafür seien nicht bekannt. Die Grenze aber blieb seitdem unverändert: Bis heute gehört das Stadtbad-Museum zu Ruhrort.

 

 

Das Kraftwerk allerdings steht tatsächlich auf Laarer Gebiet, auch wenn es in offiziellen Pressemitteilungen des Betreibers Thyssenkrupp „Kraftwerk Ruhrort“ genannt wird. Wolfgang Wiese, Leiter Kraftwerke bei Thyssenkrupp Steel, weiß warum: Die Bezeichnung „Kraftwerk Ruhrort“ stamme aus der Zuordnung zum ehemaligen Thyssen-Stahl-Standort Ruhrort, der heute Arcelor Mittal sei.

 

Kein Wunder also, dass sich selbst eingefleischte Duisburger nicht einig sind, wo genau die Grenze zwischen Ruhrort und Laar verläuft. Vielleicht ein Trost: Am Ende kommt dann doch wieder alles zusammen. Duisburg eben!

 

>> Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Jahreszahlen

1908 bis 1910: Bau der Ruhrorter Badeanstalt (Jugendstil/Späthistorismus)

1910: Eröffnung der Badeanstalt

1946: Wiedereröffnung der Badeanstalt mit gemeinsamer Nutzung der Becken für Männer und Frauen

1986: Schließung des Hallenbades

1988: Gebäudekomplex wird unter Denkmalschutz gestellt

1998: Neu-Eröffnung des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt Duisburg-Ruhrort in der alten Ruhrorter Badeanstalt

2004: Umbau des ehemaligen Kesselhauses zum Museumsrestaurant

 

Anmerkung:

Natürlich weiß auch die Bürgervereinigung Laar, wie die Bezirksgrenze seit 1975 verläuft und das Gebäude seither zu Ruhrort gehört (nachzulesen z.B. im Buch "LAAR AM RHEIN - Geschichte und Geschichten" der Bürgervereinigung Laar aus dem Jahr 2022). Da das Gelände und das Gebäude aber historisch zu Laar gehörten und wegen der unmittelbaren Nähe zum Stadtteil blicken wir gerne die paar Meter über die "Grenze".

 

Die "Werke Ruhrort" von Thyssen und Arcelor Mittal sowie das Konzernarchiv thyssenkrupp, thyssenkrupp PrintMedia und der Standort "Ruhrort" der Uni Duisburg-Essen gehören jedenfalls eindeutig zu Laar.


06.01.2023 - WAZ Duisburg Nord

 

DHL eröffnet neuen Paketshop

 

Im Stehcafé Kiosk am Scholtenhof (Friedrich-Ebert-Straße 71a) gibt es einen neuen DHL-Paketshop. Er ist Montag bis Freitag von 5 bis 20 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Der Paketshop bietet die Annahme von frankierten Päckchen, Paketen und Retouren. Auch werden Paketmarken verkauft. Zudem können Kunden dort den Service "Postfiliale Direkt" nutzen und sich Sendungen an die Filiale schicken lassen, um sie später dort abzuholen. Unter www.deutschepost.de/standortfinder sind alle Standorte der Filialen und DHL-Paketshops zu finden.


03.01.2023 - WAZ Duisburg Nord - Sabine Merkelt-Rahm

 

Ein Stadtteil ist auf den Geschmack gekommen

In Laar gibt es nur ein einziges Restaurant. Das "Siamo Qui" setzt auf italienische Küche - und ist oft ausgebucht

 

Laar gilt in Sachen Gastronomie als schwieriges Pflaster. Lange gab es im Stadtteil kein Restaurant, sondern nur Imbisse. „Na, ob das was wird?“ fragten sich deshalb die Laarer, als die Runde machte, dass im alten Kesselhaus hinter dem Binnenschifffahrtsmuseum das neue Restaurant „Siamo Qui“ eröffnet werden sollte.

 

Die Skepsis kam nicht vor ungefähr. Das Kesselhaus stand zu dem Zeitpunkt schon mehrere Jahre leer. Mit dem „Navigare“ und dem „Schiffchen“ war die Museumsgastronomie zweimal hintereinander ordentlich auf Grund gelaufen. Nach kurzer Zeit hatten die Teams, die mit großen Plänen gestartet waren, wieder aufgegeben. „Alle guten Dinge sind drei“, dachten sich Carmen Antacido und ihr Mann Guiseppe und wagten trotzdem die Eröffnung mitten in der Pandemie.

 

Das Ehepaar führte vorher das Ristorante Belvedere in Ruhrort

Die Hotelfachfrau und der Koch wussten, was sie taten. Seit 2002 hatten sie mit einem Partner erfolgreich das Hotel La Vigie mit dem Ristorante Belvedere an der Ruhrorter Kasteelstraße geführt und sich einen guten Ruf unter den Liebhabern italienischen Küche erarbeitet. In der Pandemie wurde der Hotelbetrieb allerdings schwierig und das Team suchte nach einem alternativen Standort für ihren gehobenen Gastronomiebetrieb.

 

Das urige, alte Kesselhaus der ehemaligen Jugendstilbadeanstalt ist modern und gemütlich eingerichtet, hat eine kleine Bühne für Veranstaltungen und bietet 70 Gästen Platz. Zwar fehlt jetzt der tolle Ausblick über Ruhrort, den das Belvedere bot, aber die rundum Panoramaverglasung hatte ihren Preis. „Im Sommer war es zu warm und im Winter zu kalt“, erinnert sich Carmen Antacido.

 

Dafür haben die Antacidos jetzt Platz für eine Außengastronomie mit Blick auf den Rheindeich und die Brücke über das Eisenbahnbassin. Die Museumsbesucher wissen das zu schätzen. Auch brauchen die Stammgäste aus Ruhrorter Zeiten ihr Quartier für einen Restaurantbesuch gar nicht zu verlassen, gehört doch der Landzipfel mit dem Binnenschifffahrtsmuseum, dem Kraftwerk und der vorgelagerten Wiese nominell zu Ruhrort.

 

„Es sind viele Laarer Gäste hinzugekommen, die sich freuen, dass es wieder ein Restaurant im Stadtteil gibt. Auch Betriebsfeiern von Laarer Unternehmen aus der Gesundheitsbranche hatten wir schon“, sagt Antacido. Die gebürtige Augsburgerin kam mit Zwischenstationen in Oberstaufen und Berlin nach Duisburg. Ihr Mann stammt aus Neapel und war ursprünglich nur nach Deutschland gekommen, um einen Kindergartenfreund auf Zeit in dessen Restaurant zu helfen. Daraus wurden eine Partnerschaft und ein Team, das bis heute zusammenarbeitet.

 

Alle elf Mitarbeiter sind mit ins Kesselhaus gewechselt. „Siamo Qui, wir sind hier“, war ursprünglich nur ein erleichterter Stoßseufzer über die geglückten Verhandlungen mit der Stadt Duisburg und die endlich gefundene Lokation. Bis blitzartig allen klar wurde, dass der neue Name gefunden war.

 

Seine Küche beschreibt Guiseppe Antacido als klassisch italienisch, aber mit seinem eigenen Kopf. Der Neapolitaner kocht aus Leidenschaft, ist gereist und hat in namhaften Hotels gearbeitet. Ob Lammfilet mit frischen Kräutern, Seezunge nach Müllerin-Art oder Kalbsleber in Salbeibutter gebraten, die kleine aber feine Karte wird regelmäßig überarbeitet. Auch vor Gänsekeulen mit Rotkohl ist dem Neapolitaner nicht bange, was die Gäste sich wünschen, kommt ins saisonale Angebot.

 

Immer einen Besuch wert ist schon allein die Zabaione mit Früchten und Eis von der Dessertkarte, die frisch am Tisch von Hand aufgeschlagen wird. Das Konzept kommt an, das Lokal ist abends oft bis auf den letzten Platz voll, wer einen Tisch haben möchte, sollte reservieren. Ab Silvester macht die Belegschaft Ferien, aber Carmen Antacido denkt nicht ans Wegfahren. „Zu Hause auf die Couch und die Füße hoch, das ist mein Plan“.

 

>>Ein Ristorante für Ruhrort und Laar

Das „Siamo Qui“ liegt an der Apostelstraße 84, hinter dem Ruhrorter Binnenschifffahrtsmuseum oder der alten Laarer Badeanstalt – kommt drauf an, wen man fragt.

Geöffnet ist das Restaurant Dienstag bis Samstag von 12 bis 22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 21.30 Uhr. Bis Montag, 9. Januar, macht das Team Urlaub.

Mehr Informationen, zum Beispiel die Speisekarte, gibt es auf www.siamo-qui.de, Reservierung unter 0203 80 05 50.


02.01.2023 - WAZ Duisburg Nord - Sabine Merkelt-Rahm

 

Laar verliert die letzte Bäckerei

Sonderkamp hat Filiale an der Florastraße zum 1. Januar geschlossen. Viele Kunden sind fassungslos

 

Eine unangenehme Überraschung traf die Menschen aus Laar knapp vor dem Jahreswechsel. Nach kurzfristiger Ankündigung hat die Bäckereikette Sonderkamp GmbH ihre Laarer Filiale an der Florastraße zum 1. Januar geschlossen.

 

In der Bäckerei verabschiedeten sich an Silvester die stets freundlichen Verkäuferinnen von ihren vielen Stammkunden. Diese fragen sich, warum der alteingesessene Betrieb aufgegeben wird. An der Konkurrenz kann es nicht liegen, die Bäckerei ist die letzte im Stadtteil. Eine Begründung für die überraschende Schließung möchte das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Rheinberg und den noch verbleibenden Filialen in Beeckerwerth, Bruckhausen und Walsum nicht nennen. Es bestehe kein Interesse an öffentlicher Berichterstattung, heißt es kurz angebunden aus der Firmenzentrale. Die Internetseite wird aktuell überarbeitet und gibt auch keinen Anhaltspunkt. Auch die Verkäuferinnen dürfen nicht Stellung nehmen, sie können nur die Schultern zucken.

 

„Der Laden läuft doch, hier ist es immer voll“, meint Kunde Stefan Kappel fassungslos. Sein Vater hat in den sechziger Jahren als angestellter Bäcker in dem Laarer Stammhaus der Kette gearbeitet. „Der alte Herr Sonderkamp würde sich im Grab rumdrehen, wenn er das wüsste“, ist sich Kappel sicher. Auch Brigitte Schmidt ist traurig darüber, dass sie jetzt ihre Brötchen und Berliner nicht mehr in der Nähe besorgen kann. „Wir haben hier bald gar nichts mehr“, klagt sie, „die Sparkasse ist zu, die Apotheke ist weg, jetzt auch noch der Bäcker, das ist eine Katastrophe für die Leute, die hier wohnen.“

 

Menschen fühlen sich abgehängt

„Was ist mit den alten Menschen, die nicht mehr so gut laufen können?“ fragt sich Christel Moser, „man fühlt sich hier in Laar inzwischen richtig abgehängt. Soll ich jetzt etwa bis zum Supermarkt laufen für Brot und Brötchen, die mit den frischen vom Bäcker gar nicht zu vergleichen sind?“

 

Auch Hugo Narloch versteht die Welt nicht mehr. „Ich hab dreißig Jahre hier gewohnt und war jeden Morgen um zehn Uhr hier, um meine Brötchen zu holen“, sagt er nachdenklich. Im Nachbarstadtteil Beeck gebe es vier Bäckereien in unmittelbarer Nähe zueinander, die scheinbar alle rentabel seien. Und in Laar, wo viele alte Menschen leben, soll sich nicht mal eine halten können? Das will dem Stammkunden nicht in den Kopf. Die anderen nicken.

 

Viele erinnern sich noch an ihre Kinderzeit im Stadtteil, als es bei Sonderkamp Tüten mit Kuchenbruch zu kaufen gab, man sonntags um halbgefrorene Grillagetorte anstand und in der Adventszeit ein großes Hexenhaus mit mechanischer Hexe die Kinder faszinierte.

 

Ansprache klingt wie Hohn

Die heutigen Grundschulkinder der GGS Erzstraße werden wohl ihr morgendliches Schaumkussbrötchen vermissen. An Schultagen bildeten sich bis zuletzt morgens regelmäßig Menschenschlangen vor dem Laden, und leer gegessene Brötchentüten auf dem Boden säumten den Rest des kurzen Schulwegs.

 

Man würde sich freuen, die treuen Kunden in den anderen Filialen der Sonderkamp GmbH begrüßen zu können, steht auf einem Aushang am Schaufenster. Das kommt bei den Angesprochenen eher schlecht an. „Soll ich jetzt für mein Frühstücksbrötchen bis nach Beeckerwerth laufen, das ist doch reiner Hohn“, ereifern sich die Leute vor dem Geschäft, dem Stammhaus der Bäckerei Sonderkamp.

 

Wo kaufen die Laarer jetzt ihre Brötchen?

Der nächste Bäcker ist jetzt für die Laarerinnen und Laarer eine Filiale in der Kaufland-Niederlassung am Friedrichsplatz in Ruhrort.

 

Ein Lieferwagen mit Kuchen und Gebäck nach türkischem Geschmack fährt Laar regelmäßig an und klingelt in den Straßen. Supermarkt-Brötchen gibt es in Laar beim Penny-Markt sowie beim Aldi-Markt.