News 2019 - Nachrichten aus Laar


30.05.2019 - WAZ - Gregor Herberhold

 

Wann der neue Park kommt, ist ungewiss

An der Friedrich-Ebert-Straße in Laar gehen die Abrissarbeiten seit Jahren nicht weiter. Ein Hauseigentümer will nicht verkaufen, die neue Freizeitfläche lässt auf sich warten

 

Wer in Laar fragt, wo es schnellstens Verbesserungen im Ortsteil geben soll, der bekommt mit ziemlicher Sicherheit folgende Antwort: An der Friedrich-Ebert-Straße. Seit vielen Jahren gammelt die einstige Einkaufsmeile vor sich hin. Die Geschäftslokale stehen bis auf wenige Ausnahmen leer. Mehrere Häuser sind seit Jahrzehnten ungenutzt. Sie dienten dunklen Gestalten als Aufenthaltsort. Ein Teil davon ist inzwischen abgerissen. Doch der von der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU) dort geplante Park zwischen Franklinstraße und Thomasstraße lässt weiter auf sich warten.

 

Die EG DU möchte die verbliebenen Häuser, beziehungsweise Ruinen, abreißen. Das ist jedoch nicht so einfach möglich. Denn: Zumindest ein Hauseigentümer, der selbst dort wohnt, denkt nicht daran, der Stadt sein Haus zu verkaufen. Und so ist an Abriss momentan nicht zu denken. Denn: Das besagte Haus ist statisch mit den links und rechts davon stehenden verbunden. Sprich: Wenn die EG DU alles rund um das eine Gebäude abreißen will, dann muss sie aufwändige Maßnahmen ergreifen, um das verbleibende Bauwerk zu sichern.

 

Ein Hauseigentümer verkauft nicht

Im Gespräch mit unserer Zeitung berichtete Anke Gorres vom Stadtteilbüro Laar, dass man weiterhin mit dem Gebäudeeigner „im Gespräch“ sei. Genau so äußert sich die EG DU seit Jahren, wenn es um dieses Thema geht. Bewegung ist offenbar nicht in die Sache gekommen. Dem Vernehmen nach geht es um den Preis. Das Angebot der Stadt ist nicht attraktiv genug, um den Hauseigentümer zum Verkauf zu bewegen. Also befasst man sich bei der EG DU mit dem Gedanken, tatsächlich nur das eine Haus stehen zu lassen. Sinngemäß sagte Anke Gorres: Es sei Sache des Landes NRW (als Geldgeber) zu entscheiden, ob Mittel für die aufwendige Abstützung des verbleibenden Hauses zur Verfügung gestellt werden oder vielleicht sogar mehr Geld, um das letzte Haus doch noch kaufen und dann abreißen zu können.

 

Sigrid Götting-Schlitt, eine der Sprecherinnen des Runden Tisches Laar und im Arbeitskreis Friedrich-Ebert-Straße aktiv, hofft sehr, dass das Problem endlich gelöst wird. „Es tut sich nichts, es kann nicht sein, dass man immer vertröstet wird.“ Sie will endlich Fortschritte sehen, sprich: den Bau des Parks. „Jetzt blüht da der Klatschmohn“, freut sich Sigrid Götting-Schlitt. Selbst eine so wilde Fläche sei hübscher als die Schrottimmobilien.

 

Im neuen Integrierten Handlungskonzept Laar, mit dem die EG DU in den nächsten drei Jahren weiter an Verbesserungen im Ortsteil arbeiten will, steht dazu allerdings nicht viel: „Fortführung der Ankaufsverhandlungen und Umsetzung der Grünanlage.“ Der Förderantrag für den Park soll noch in diesem Jahr gestellt werden.

 

Von 2014 bis 2018 sind einige Häuser angekauft worden, die teilweise bereits abgerissen sind. Ab 2020 soll mit dem „Rückbau und der Errichtung der Grünverbindung“ begonnen werden. Knapp 1,7 Millionen Euro soll die gesamte Maßnahme an Ende kosten. Mit 773.000 Euro schlägt der Grunderwerb zu Buche, der Abriss der Häuser verschlingt rund 565.000 Euro und für die Herrichtung der Fläche als Park werden weitere 355.000 Euro benötigt.

 

Es ist noch viel zu tun

Die erste Förderphase für Laar ist inzwischen ausgelaufen. Dass noch viel zu tun ist, steht außer Frage. So soll unter anderem die Fassadenverschönerungsaktion weitergehen, die Ortseingänge (von Beeck und Ruhrort kommend) sollen einladender gestaltet werden. Neben vielen kleineren Verbesserungen soll es auch noch eine große Maßnahme geben: Die Umgestaltung des Deichs zum Deichpark. Die wird allerdings noch lange auf sich warten lassen. Denn zunächst einmal steht die Sanierung des Schutzwalls an. Die soll 2023 aber erst starten. Deshalb soll nun erst einmal das Deichvorland so gestaltet werden, dass die Aufenthaltsqualität steigt (etwa durch Sportgeräte und Sitzgelegenheiten).

 

Zehn Millionen Euro

- Die EG DU braucht zur Umsetzung aller im Stadterneuerungsprogramm aufgeführten Maßnahmen gut 10 Millionen Euro. 1,2 Millionen soll die Stadt selbst tragen, gut 8,8 Millionen Euro sollen vom Städtebau-Förderprogramm Stadtumbau West und aus dem Topf Soziale Stadt NRW kommen.

 

- Die Bezirksvertretung Meiderich/Beeck hat das Handlungskonzept einstimmig abgenickt. Die tatsächliche Entscheidung trifft der Rat der Stadt (1. Juli).


27.05.2019 - WAZ - Sabine Merkelt-Rahm

 

Laar feiert seinen Jubiläums-Schützenkönig

 

Jürgen Eikers ist Laarer Jubiläumskönig. Bei der 125. Auflage der St. Ewaldi Schützengesellschaft Laar, Ruhrort zielte er genau richtig.

 

Jürgen Eikers, der erste Schießmeister der St. Ewaldi Schützengesellschaft Duisburg Laar, Ruhrort und Beeckerwerth, hat beim 125. Vereinsjubiläum schon zum dritten Mal den Königsvogel von der Stange geholt. Die Würde ist ihm nicht in den Schoss gefallen. Er musste sich im Wettbewerb mit drei weiteren, ehemaligen Vereinskönigen messen.

 

Mit Ansage setzte Jürgen Eikers am Samstagnachmittag sein festes Vorhaben in die Tat um. „Jetzt mache ich ihn weg“, sagte er beim 145. Schuss wild entschlossen, zielte und holte tatsächlich den arg gerupften, weißen Rumpf von der Stange. „Mir geht die Pumpe“, stellte der zukünftige Schützenkönig fest, der mit ganzem Herzen im spannenden Schießwettbewerb gestanden hatte.

 

Jubel brach auf der großen Wiese zwischen Eisenbahnhafen und Binnenschifffahrtsmuseum aus, wo die Jubiläumsschützen in diesem besonderen Jahr ihren König ausschossen. Zuerst gratulierten die anderen Thronanwärter Heinrich Uldrich, Wilfried Vossen und Hermann Riehl.

 

Jennifer Degen hatte sich am Jungschützenvogel gegen Yannick Gerwien und Jason Riehl durchgesetzt und wurde neuer Schützenprinz. „Wir sind zum Glück auch bei den Jüngeren gefragt und haben eine rege Jugendabteilung“, sagte der Vorsitzende Heinrich Uldrich über den Verein, der 120 Mitglieder stark ist und 65 Uniformierte zählt.

 

Mit Doris Kruger-Uldrich hat der König, der Sonntagabend feierlich gekrönt wird, eine geübte Königin an seiner Seite, die diese Würde schon zum fünften Mal bekleidet. „Ist doch praktisch“, sagte sie schmunzelnd, „wir haben unser Haus nämlich zum Jubiläum schön geschmückt, da haben wir jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.“

 

Mit der Stichsäge bewaffnet hatte der künftige König höchstpersönlich zwei große Schützen im grünen Rock mit dem geschulterten Gewehr aus Sperrholz gesägt und sie an der Front des „Hauptquartiers“ gegenüber der evangelischen Kirche aufgehängt.

 

Viertägiges Fest zum Geburtstag

Davor hatte das viertägige Jubiläumsfest am Freitagabend mit dem Sammeln der Schützen seinen Auftakt genommen. Bewunderter Mittelpunkt war dabei ein kleiner dreirädriger Schankwagen der kühles Bier lieferte und die Herzen der Laarer erwärmte. Gar mancher stille Zecher überlegte bei zünftiger Blasmusik ernst, ob in der heimischen Garage nicht noch ein Plätzchen für eine solche Bier-Ape frei wäre.

 

Im aufwändig geschmückten Festzelt mit 700 Plätzen liefen sofort nach dem Wettbewerb die Vorbereitungen fürs Abendprogramm an. „Wir sind heute Abend ausverkauft, zum Konzert kommen die Räuber aus Köln“, sagte Wilfried Vossen vom Vorstand zufrieden. Draußen machte sich indessen das vereinseigene Böllerschützencorps mit vielen Gästen schussbereit, um mit einem Lauffeuer wie es im Buche steht, die Nachricht vom neuen König bis in den letzten Winkel des Stadtteils zu verbreiten.


25.05.2019 - WAZ - Gregor Herberhold

 

Neuer Spielplatz in Laar eingeweiht

Im Zentrum des Ortsteils am Rhein entsteht ein schicker Platz, der zum Verweilen einladen soll. Spielgeräte sind eingeweiht, der Rest folgt in diesem Sommer

 

Die „neue Mitte von Laar“ verändert sich derzeit in rasantem Tempo. Nachdem der Bunker endlich verschwunden ist, geht es nun auf dem (Markt-)Platz mächtig zur Sache. Am Freitagmittag wurde eine große Fläche freigegeben: der neue, ultramoderne Spielplatz. Ein Kindergarten und eine Grundschule waren eingeladen, die Geräte als erste offiziell auszuprobieren. Die Steppkes waren begeistert von den vielen Möglichkeiten, zu wippen, zu rutschen, zu klettern, zu balancieren.

 

Bis zum späten Freitagvormittag war der Platz noch mit einem Bauzaun abgeriegelt. Was aber nicht alle abgehalten hatte. Bevor die Einweihungsparty beginnen konnte, haben Mitarbeiter der Stadt daher erstmal aufräumen müssen: Einen ganzen Müllbeutel voll Abfall (Verpackungen von Snacks, Trinkflaschen und so weiter) hatten die illegalen Nutzer bereits auf dem Areal verteilt. Die schicken Mülleimer hatten sie wohl nicht gesehen...

 

217.000 Euro hat der Spaß gekostet. Die Stadt Duisburg ist zu 20 Prozent (über die Wirtschaftsbetriebe) daran beteiligt, den Rest übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. Weil das so ist, musste auch ein Schild angebracht werden, das die „Sponsoren“ benennt. Diese Aufgabe übernahm Carsten Tum, der neue Chef der Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU). Er sprach auch die Begrüßungs- und Eröffnungsworte, lobte, dass ein so schmucker Spielplatz entstanden ist. Anke Gorres von der EG DU ging sogar noch einen Schritt weiter. Sie freut sich, dass so markante Großspielgeräte aufgestellt worden sind. Sie hätten den Charakter von platzgestaltenden Skulpturen.

 

Stichwort Platzgestaltung: Bis zum kommenden Sommer soll er komplett hergerichtet sein. Wege und Alleen mit blühenden Bäumen werden angelegt, dazu kommen Sitzgelegenheiten. Schließlich soll der Platz zum Verweilen einladen. Das tut er – abgesehen vom Spielbereich – derzeit nicht. Im Gegenteil. Betonsägen kreischen, weil Wegeplatten geschnitten werden. Es staubt und große Haufen Erdreich türmen sich noch hinter Zäunen. Die künftige Grünanlage rund um den Spielplatz, die bereits vorbereitet ist, ist schon wieder in Teilen zertrampelt und dient als Hundeklo. Dicke, stinkende Haufen liegen dort.

 

Die Platzgestaltung ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes für Laar (wir berichteten). Es wurde von der EG DU aufgelegt, um den Stadtteil, der in einigen Bereich unattraktiv geworden ist, wieder aufzumöbeln. Dieses Förderprojekt steht kurz vor dem Abschluss. Deshalb hat die EG DU Teil zwei in Planung. Ihre Ideen stellte Carsten Tum in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck vor.

 

Bezirkspolitik stimmt zu

Es gelte, dem Niedergang entgegen zu wirken, sagte Tum. Zum Beleg beschrieb er, wie sich die Einzelhandelssituation darstellt. „2008 gab es 33 Einzelhandelsgeschäfte, 2013 noch 23 und Ende 2018 acht.“ Wenn das zweite Programm vom Land genehmigt wird, soll unter anderem weiter an der Umgestaltung der teils problematischen Friedrich-Ebert-Straße (Stichwort: Schrottimmobilien) gearbeitet werden. Die Bezirkspolitik steht 100-prozentig hinter der Fortsetzung.

 

Spielplatzpate gesucht

Der Spielplatz gehört den Wirtschaftsbetrieben Duisburg. Die suchen eine ehrenamtliche Patin, beziehungsweise einen Paten.

 

Aufgabe dieser Person wird es sein, nach dem Rechten zu schauen und Mängel zu melden.

 

Wer sich dafür interessiert, wendet sich ans EG DU-Stadtteil-Büro: 0203 - 9 94 29 55/56. Die Mitarbeiter geben die Bewerbung weiter.


24.05.2019 - WAZ

 

Foto: Gerrit Jan Derks (Mühlenverein Laar/Vechte)

 

Laarer fahren nach Laar/Vechte

 

Die Bürgervereinigung Laar hat einen Ausflug nach Laar (Vechte) unternommen. Am frühen Vormittag erreichten die Ausflügler den Namensvetter ihres Stadtteils, die 2115 Einwohner zählende Gemeinde Laar in der niedersächsischen Grafschaft Bentheim. Dort wurden sie vom Vorsitzenden des Mühlenvereins Laar, Steven Lambers, und seinem Team begrüßt. Auch Bürgermeister Trüün schaute vorbei.

 

(Fotos vom Ausflug finden Sie unter "Veranstaltungen 2019")


21.05.2019 - Stadt-Panorama

 

Laarer Schützen feiern 125 Jahre Bestehen

 

Vom 24. bis 27. Mai feiert die Laarer Schützenbruderschaft ihr Jubiläumsschützenfest im Festzelt auf dem Freigelände vor dem Binnenschifffahrtsmuseum an der Apostelstraße 84.

 

Am 21. Januar 1894 wurde die Schützenbruderschaft, in der sich heute rund 120 Mitglieder wohl fühlen, als Bürgerschützenverein Duisburg-Beeck gegründet. Im Laufe der Zeit hat sich daraus die St. Ewaldi-Schützengesellschaft entwickelt.

 

Das Jubiläumsschützenfest findet traditionell im Mai jeden Jahres – als erstes Schützenfest im Duisburger Norden – statt. Nicht nur das Bruderschaftsjubiläum wird hier kräftig gefeiert, auch die Böllergruppe der Bruderschaft hat ein kleines Jubiläum zu feiern. Sie besteht in diesem Jahr genau 25 Jahre. Zu diesen Anlässen hat die Laarer Schützenbruderschaft ein vielfältiges und hochkarätiges Programm organisiert.

 

Das Jubiläumsfest beginnt am 24. Mai um 18.15 Uhr mit der Eröffnung des Schützenfestes durch den Fassanstich vor der evangelischen Kirche (Seite Kanzlerstraße). Anschließend erfolgt der Abmarsch zur Einholung des Königspaares und des Prinzen. Der Einmarsch ins Festzelt soll gegen 19.45 Uhr erfolgen. Dort steigt ab 20 Uhr der 6. Laarer Abend unter dem Motto „Rock around the clock“ mit „Teddy Technik und Effekthascher“ und der Stones-Coverband „Rewind“.

 

Der Samstag steht im Zeichen der Schießwettbewerbe. Gegen 11 Uhr beginnt das Königs- Prinzen- und Gästevogelschießen auf dem Freigelände gegenüber dem Festplatz. Nach erfolgtem Königs- und Prinzenschuss erfolgt die Proklamation der neuen Majestäten. Um 17 Uhr sammeln sich die anwesenden Böllerschützen am Rheindeich und begehen das Jubiläum der Böllergruppe. Pünktlich um 19 Uhr beginnt der „Große Jubiläumsabend“ unter dem Motto „Typisch Kölsch 2.0“.

 

Der Sonntag ist der Schützentradition vorbehalten. Ab 10 Uhr findet im Festzelt die Hubertusmesse statt. Um 20 Uhr ist „Deutscher Schlager live“ angesagt. Chriss Martin wird seinen Hits zum Besten geben. Um 21 Uhr erfolgt die Krönung der neuen Majestäten.


30.04.2019 - WAZ - Dennis Bechtel

 

Laarer Schützen lassen es krachen

Zum 125. Jubiläum locken die Grünröcke der St..Ewaldi-Schützengesellschaft mit einem besonders bunten Programm Besucher an – erstmals in ein Festzelt

 

Die Laarer Schützen lassen es zum Jubiläum richtig krachen. Wenn die Grünröcke vom Freitag, 24. Mai, bis zum Sonntag, 27. Mai, die 125 Jahre feiern, die die St. Ewaldi Schützengesellschaft mittlerweile auf dem Buckel hat, dann wird vermutlich der ganze niedliche Stadtteil am Rhein Kopf stehen. Für das Jubiläum bieten die Schützen ein besonders pralles Programm und feiern erstmalig in einem eigenen Festzelt. Dieses wird am Binnenschifffahrtsmuseum stehen.

 

500 Gäste werden erwartet

Bislang lud der Laarer Schützenverein immer in die Mehrzweckhalle an der Erzstraße. Für das Jubiläumsfest wäre die Halle der Grundschule aber zu klein. Viel zu klein. „Die Halle ist für bis zu 199 Menschen ausgelegt. In diesem Jahr rechnen wir mit rund 500 Gästen“, sagt Heinrich Uldrich, Vorstandsvorsitzender der Laarer Schützen.

 

Auch die Zahl der befreundeten Vereine ist in diesem Jahr um einiges höher. „Im vergangenen Jahr waren sechs Vereine dabei. In diesem Jahr werden es etwa 30 sein“, freut er sich. „Es kommen Freunde aus der Region, aber auch von weiter her. Neben Vereinen aus dem Ruhrgebiet kommen auch Düsseldorfer und Kölner sowie einige vom Niederrhein“, sagt Uldrich. Außerdem bringen natürlich die insgesamt rund 110 Mitglieder ihre Freunde und Verwandten mit.

 

Startschuss des Fests ist am Freitag um 17.45. Dann sammeln sich die Schützen auf dem Platz vor der evangelischen Kirche an der Kanzlerstraße. Nach dem Fassanstich wird das Königspaar abgeholt und es kann los gehen. Am ersten Abend im Festzelt, das mit rund 700 Quadratmetern genug Platz für alle Feierwütigen bieten sollte, bespaßt die Gruppe „Teddy Technik und die Effekthascher“ die Gäste.

 

Am Samstagmorgen geht es bereits um 9 in der Früh wieder los. Nach einem gemeinsamen Frühstück geht’s ans Vogelschießen. „Das Königs- und Prinzenvogelschießen ist in jedem Jahr das Highlight der Festlichkeiten“, sagt Uldrich, „in diesem Jahr gibt es jedoch so viele Highlights, dass man kaum ein einziges hervorheben kann“, sagt er weiter. Eines dieser weiteren Höhepunkte stellt mit Sicherheit der Auftritt der Band „Die Räuber“ dar, doch auch die Tanzband „Anderkovver“ darf sich wohl auf viele Fans unter den Gästen freuen.

 

Der Sonntag beginnt dann um 10 Uhr besinnlich mit einer Messe inklusive Jagdhornbläserkorps Horrido Duisburg. Nach dem Böllerschießen auf dem Festplatz marschieren die Schützen durch den Ort, um dann zur Siegerehrung der besten Schützen in das Festzelt zurückzukehren. Am Abend, ab 20 Uhr, darf wieder getanzt werden. Chriss Martin gibt alles, bevor das neue Königspaar gekrönt wird.

 

Am Montag erwartet die Gäste ein etwas ruhigerer Seniorentag mit einer bunten Modenschau im Festzelt – Beginn ist um 15 Uhr an der Apostelstraße.

 

 

Karten gibt es ab sofort in Laar und telefonisch

 

Karten für die Partys im Festzelt des großen Schützenfests gibt es in "Rosi's Lädchen" an der Florastraße 14.

 

Außerdem können Karten für alle Tage telefonisch bestellt werden unter: 0173 - 9 10 54 50.

 

Weitere Infos über den Verein gibt es unter: www.st-ewaldi-schuetzen-laar.de/.

 

(Anmerkung der Redaktion:

In den letzten Jahren fand das Schützenfest zwar immer in der Mehrzweckhalle der Grundschule statt. Wer sich aber weiter erinnert wird wissen, dass das Schützenfest früher immer im Festzelt auf dem Marktplatz zusammen mit einer Kirmes stattgefunden hat. Außerdem feierten die Schützen 2006 in einem großen Festzelt auf dem Thyssen-Parkplatz an der Friedrich-Ebert-Straße.

Die in der WAZ/NRZ angegebene Internet-Adresse www.bsvlaar.de ist nicht die Homepage der St. Ewaldi-Schützen, sondern der Bürgerschützen Laar (Vechte). Sie wurde deshalb oben auf die richtige Adresse geändert.)


11.04.2019 - WAZ - Sabine Merkelt-Rahm

 

Neues Hilfsprogramm für Laar

In den nächsten Jahren soll der Stadtteil durch verschiedene Maßnahmen lebenswerter werden. Die Entwicklungsgesellschaft stellt Konzept vor.

 

Noch liegt die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) für Laar nicht in schriftlicher Form vor. Aber Anke Gorres vom Stadtteilbüro und Lea Hoffmann vom Planungsamt haben den interessierten Laarern auf Einladung des runden Tisches ihren Plan für das weitere Vorgehen schon mal vorgestellt.

 

Aus dem IHK wird nun das ISEK, also das Integrierte-Stadtteil-Entwicklungs-Konzept. „Die begonnenen Maßnahmen dauern teilweise doch etwas länger, als ursprünglich angedacht war“, räumte Hoffmann ein. Daher müssten nun, fünf Jahre nach dem Start des IHK, die Förderungen neu beantragt werden.

 

Im vollbesetzten Saal der Cordian Hausgemeinschaften zählte Gorres noch einmal auf, welche Vorhaben inzwischen abgeschlossen sind. Zwei Spielplätze wurden saniert, die Neugestaltung des Marktplatzes inklusive Bunkerabriss und Spielplatzerneuerung stehen kurz vor der Fertigstellung.

 

Noch in der Vorbereitung ist die Bebauung des Geländes der alten Hauptschule mit einer Kita und neuen Sozialwohnungen durch die Gebag. Die Grünverbindung zum Rhein hin soll nun größer ausfallen, als ursprünglich geplant, weil die Gebag ihre Wohnbaupläne verringert hat. Auch die Bebauung des Bunkergeländes liegt auf Eis, aber der sandige Bauplatz soll zeitnah mit einer Einsaat gefestigt werden.

 

Gras ist auch über die Brache hinter den Abbruchhäusern an der Friedrich-Ebert-Straße gewachsen. Dort sorgt inzwischen eine Wildblumenwiese für ein gepflegteres Erscheinungsbild, solange der Umfang der anstehenden Abrissarbeiten weiter ungeklärt bleibt. Mit Geduld und Sensibilität versuche man immer noch, einzelne widerstrebende Hausbesitzer vom Verkauf ihrer Immobilien zu überzeugen, sagte Hoffmann.

 

Die Fassaden- und Hofflächenförderung zählt mit 148 eingegangenen Anträgen und 38 bereits frisch verschönerten Häusern zu den erfolgreichen Imageaufbesserungen für den Stadtteil. Das Geld aus dem Fördertopf ist komplett ausgegeben, neues soll beantragt werden.

 

Erste Erfolge meldete Gorres auch bei der geplanten Aufwertung der Zuwege nach Laar, deren einengende Überbauungen drei verschiedenen Großkonzernen gehören. Mit Arcelor-Mittal habe man sich für den Ortseingang Laarer Straße auf große Graffitis mit einer Stahlproduktions- und einer Rheinszene geeinigt.

 

Die Friedrich-Ebert-Straße soll entgegen früherer Pläne aus Richtung Beeck weiter für den Autoverkehr gesperrt bleiben. Der weitere Rückgang der lokalen Ökonomie auf der ehemaligen Laarer Geschäftsstraße, wo inzwischen erste leerstehende Ladenlokale zu Wohnungen umgebaut wurden, mache die Öffnung der Spur überflüssig.

 

Bürger äußerten auch Kritik

Bis Ende 2020 sollen alle begonnenen Maßnahmen abgeschlossen sein, darauf legten sich Gorres und Hoffmann fest.

 

Die Bürger trugen einige Verbesserungsvorschläge vor, etwa, dass der Nordzugang zum Deich mit Rollatortauglichem Splitt hergerichtet wird. Kritik gab es vor allem, weil die Friedrich-Ebert-Straße nicht wieder in beiden Richtungen für Autos freigegeben werden soll.


04.04.2019 - WAZ - Dennis Bechtel

 

Park statt Schrottimmobilien

Laar soll weiterhin gefördert werden. Die Friedrich-Ebert-Straße gilt bei der Politik weiterhin als sozialer Brennpunkt

 

Leerstand und Verfall prägen das Bild auf der Friedrich-Ebert-Straße in Laar. Die einst florierende Einkaufsstraße des schnuckeligen Ortes in Rheinnähe ist in den vergangenen Jahren immer weiter verkommen. Dem will die Politik entgegenwirken.

 

Die Bezirksvertretung hat einstimmig die Installation einer Grünfläche im Bereich zwischen Thomasstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Franklinstraße beschlossen. Dass zwei Gebäude in diesem Bereich nicht der Stadt gehören und sie so nicht abgerissen werden können, soll bei den Plänen, nach Aussage der Stadt, nicht stören.

 

 

Obwohl in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen wurden, den direkt am Ostufer des Rheins gelegenen Ortsteil Laar aufzuwerten, bestehen immer noch erhebliche Funktionsdefizite, die vor allem die Einzelhandelsstruktur betreffen. Die Politik bezeichnet Laar – speziell an der Friedrich-Ebert-Straße – darüber hinaus als sozialen Brennpunkt.

 

Durch die Planung soll die Straße und somit der Stadtteil deutlich aufgewertet werden. Die stark sanierungsbedürftigen und größtenteils leerstehenden Gebäude sollen abgerissen werden und einer öffentlichen Grünfläche an der Friedrich-Ebert-Straße Platz machen.

 

Jedoch ist die Situation verzwickter als sie sich zunächst anhört: Zwar stehen einige Häuser komplett leer und andere sind nur noch als Bauruinen zu bezeichnen. Ein Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße (Hausnummer 107) wird allerdings noch vom Eigentümer genutzt – ein Ladenlokal im Erdgeschoss und eine Wohnung in der ersten Etage. Der Eigentümer weigert sich, sein Haus zu verkaufen – wir berichteten. Die direkten Nachbargebäude können allerdings nicht ohne weiteres abgerissen werden, da sie mit dem Haus so verbaut sind, dass sie dieses stützen.

 

„Die Pläne sind gut, wir sind sehr für eine Aufwertung des Zentrums des Ortsteiles, aber zunächst müssen wir auch klären, wie mit dem Haus, das nicht der Stadt gehört, umgegangen werden kann“, sagt Christof Eickhoff, Fraktionsvorsitzender der Meidericher CDU. Zunächst müsse man klären, in wie weit es Sinn macht, sich dem Eigentümer noch einmal zu nähern und mit ihm ein weiteres Gespräch zu führen. Auch andere Teilnehmer der Bezirksvertretung sahen das so und stimmten schließlich dem Beschluss zu.

 

Notfalls Park rund ums Haus

In der Tat ist es so, dass die Pläne auch dann umgesetzt werden sollen, wenn die Stadt das Haus, in dem derzeit ein Schlüsseldienst angesiedelt ist, nicht kaufen kann, wie die Redaktion auf Nachfrage erfahren hat. Gleiches gilt für die Problematik mit einem Gebäude an der Thomasstraße.

 

Der geplante Bereich soll in jedem Fall in eine Grünfläche verwandelt werden. Sollte man die Häuser erwerben können, würden sie abgerissen. Anderenfalls würden die Häuser stehen bleiben und die Grünfläche darum herum installiert werden.

 

Altlasten unter der Erde

- Vor dem Gebäude Thomasstraße 3 war unterirdisch ein Öltank mit rund 10.000 Liter Fassungsvermögen eingebaut.

- Dieser wurde zusammen mit einem Ölabscheider bei den Abbrucharbeiten auf den Grundstücken Thomasstraße 3a, Friedrich-Ebert-Straße 115 und 113 ausgebaut und wie die im Boden vorgefundenen Altlasten entsorgt.

- Anschließend wurde in diesem Bereich ca. 60 cm Mutterboden aufgetragen.


03.04.2019 - WAZ

 

Förderung der Projekte in Laar soll weitergehen

 

Seit 2014 werden durch die Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU) und die Stadt Duisburg städtebauliche, wohnumfeldverbessernde und soziale Maßnahmen im Rahmen eines Integrierten Stadtteil-Entwicklungs-Konzeptes (ISEK) in Laar durchgeführt. Dessen Förderzeitraum endet 2019. Es ist vorgesehen, das Konzept weiter fortzuschreiben. Zur weiteren Förderung durch das Land NRW ist das ISEK bis September einzureichen.

 

In einer Informationsveranstaltung des Runden Tisches Duisburg-Laar, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, wird das ISEK in seinen Eckpunkten vorgestellt.

 

Die Sitzung findet am Dienstag, 9. April, um 18.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Cordian Hausgemeinschaften, Austraße 3, statt.


28.03.2019 - WAZ - Dennis Bechtel

 

Glaube

Ein Duisburger lebt für die Gemeinde

 

Dietrich Rahm engagiert sich seit seiner Kindheit in einer, heute leitet er eine Seniorengruppe in Laar und unterstützt Zuwanderer.

 

Für Dietrich Rahm ist die evangelische Kirche an der Apostelstraße in Laar die zweite Heimat. Schon als kleiner Junge saß er dort auf den Bänken, betete, ging in sich und genoss es, Gott nah zu sein. Über 70 Jahre später ist das noch immer so. Seit seiner Jugend engagiert er sich im Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM). Der Verein und die Kirche bestimmen noch immer sein Leben: Er hilft im CVJM, der evangelischen Gemeinde und dem Stadtteil, wo er kann.

 

Viele schöne Erinnerungen bei jedem Besuch in der Kirche

Mittlerweile feiert ein bulgarischer Verein in der Kirche an der Apostelstraße seine Gottesdienste. Die evangelische Gemeinde wurde zusammengelegt. Gottesdienste finden in Beeck statt. Und dennoch zieht es Rahm, mittlerweile 79 Jahre alt, immer wieder in die Kirche, an die er so viele schöne Erinnerungen hat. „Der CVJM unterstützt die bulgarischen Vereine finanziell. Dafür dürfen wir im Gemeindesaal den Seniorenkreis stattfinden lassen“, sagt Rahm. Nicht nur beim Seniorenkreis ist er in der Kirche. Auch sonst sieht er nach dem rechten, ist mittlerweile Schatzmeister des bulgarischen Vereins. „Verträge und Finanzielles sind für sie Neuland. Ich helfe gern“, sagt er.

 

Das war schon immer so. Zeit seines Lebens hat er sich in der Kirchenarbeit engagiert; Rahm machte Besuche zu Geburtstagen, im Krankenhaus oder Seniorenheim, war rufbar bei Notfällen. Alles ehrenamtlich. Das versteht sich für den früheren Presbyter von selbst.

 

Erinnerungen an den Krieg

„Ich wurde christlich erzogen“, sagt er. „Meine Eltern waren schon in dieser Gemeinde, meine Vorfahren stammen aus Laar“, sagt er voller Stolz. „Ich lebe in einem Haus mit Blick auf den Rhein. Es ist nur ein kurzer Fußweg bis zur Kirche. Ich habe immer gerne hier gelebt.“ Gut kann er sich noch erinnern, als über Duisburg im Zweiten Weltkrieg die Bomben fielen und seine Familie nach Baden-Württemberg fliehen musste. „Als wir wiederkamen, war die Kirche fast komplett zerstört“, sagt er. Er spielte in den Trümmern, schlug Steine und half beim Aufbau.

 

Rahm war Vorsitzender des CVJM bis ins Rentenalter

Auch während seiner Ausbildung zum Elektroniker war er immer in der Kirche aktiv. Beim CVJM war er schon Mitglied, bevor dieser so hieß. „Damals war das eine Jugendschar“, sagt er. Er leitete schließlich Jugendgruppen und organisierte Feste und Ausflüge. Später war er Vorsitzender der Duisburger CVJM, erst mit 65 trat der Thyssenarbeiter zurück. „Irgendwann musste mal Schluss sein. Da war es Zeit, den Staffelstab weiterzugeben“, sagt er und lächelt.

 

Auch in Zukunft möchte er sich in der Gemeinde engagieren. „Meine Söhne treten in meine Fußstapfen“, sagt er stolz. „Ich habe versucht, ihnen meine Werte weiterzugeben: Zusammenhalt, Glaube, Engagement. Das Leben in einer Gemeinschaft ist etwas sehr Kostbares“, sagt er.

 

>>> Eine Kirche für fünf Stadtteile

Die Evangelische Gemeinde Ruhrort-Beeck besteht seit 2007, zuvor gab es auf ihrem Gebiet fünf eigenständige Gemeinden.

 

Sie nutzt für ihr Gebiet (Beeck, Beeckerwerth, Laar, Bruckhausen und Ruhrort) nur noch die Beecker Kirche, alle anderen wurden abgestoßen oder vermietet.


20.03.2019 - WAZ - the

 

SV Laar 21 will Gelände kaufen

Verlust der Anlage droht

 

Der SV Laar 21 muss erneut um seine Zukunft bangen. Der Verein fürchtet, seine Vereinsanlage zu verlieren. Den Laarern „droht der Verlust des Vereinsgeländes, das der Eigentümer, die Bundeseisenbahnverwaltung, möglichst schnell verkaufen möchte. Eine extrem kurze Kündigungsfrist für den bestehenden Pachtvertrag lässt die Situation noch bedrohlicher werden“, schildert der Verein in einer Mitteilung.

 

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung betonte der 1. Vorsitzende, Tekin Kaplan, dass ein Verbleib des SV Laar 21 an Ort und Stelle nur möglich sei, wenn der Verein das Gelände erwirbt. Die Laarer haben nun einen Finanzierungsantrag bei der Sparkasse Duisburg gestellt. Zuvor wurden zahlreiche Gespräche mit Politikern auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene geführt. „In erster Linie natürlich mit der Stadt Duisburg und dem Oberbürgermeister“, so die Laarer weiter.

 

Nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre hat der SVL gerade wieder seine reguläre Vereinstätigkeit aufgenommen, sich in der Integrationsarbeit engagiert und zudem die Sport- und Spielnachmittage des Schifferkinderheims unterstützt, ehe das neue Ungemach über den Verein hereinbrach.


11.03.2019 - WAZ - Sabrina Szameitat

 

Den Beruf zum Hobby gemacht

Helmut Hegmann und Mark Schrübbers lieben Gabelstapler. Knapp 700 Miniaturmodelle besitzen sie mittlerweile. Einige davon haben sie ausgestellt

 

Einige sammeln Münzen oder Briefmarken, Helmut Hegmann und Mark Schrübbers lieben Gabelstapler. Beispiele: Ein mit etwa 40 Kästen König-Pilsener-Bier beladener roter Gabelstapler steht ebenso in den Cordian-Hausgemeinschaften an der Austraße wie einer, der lila-weiße Kartons voll mit Schokolade geladen hat. Rund 70 solcher Exemplare präsentieren Helmut Hegmann und Mark Schrübbers in ihrer Ausstellung in dem Pflegeheim in Laar - aber nicht in Originalgröße, sondern im Kleinformat.

 

„Ohne sie gäb es noch Sackkarren“

Knapp 700 Miniaturmodelle besitzen die ambitionierten Sammler mittlerweile. Hegmann ist sich sicher: „Ohne Stapler würde sich die Erde langsamer drehen. Wenn wir den nicht hätten, dann hätten wir heute noch Sackkarren.“ Der 70-Jährige hat früher bei dem Gabelstapler-Produzenten Clark zuerst als Monteur und später dann in der technischen Konstruktion gearbeitet. Als er in den 1970er Jahren zum ersten Mal das Transportmittel im Einsatz sah, war er sofort fasziniert: „Ich habe früher Bagger gesehen, oder Planierer. Aber wann sieht man mal einen Gabelstapler?“, sagt der Meidericher rückblickend.

 

Die Modelle in seiner Sammlung, die in Originalgröße etwa im Bergbau, im Hafenbetrieb oder in der Schwerindustrie gebraucht werden, hat Hegmann mit viel Liebe zum Detail teils umgebaut oder nachgerüstet. Die Ladegüter bastelt er selbst: Ein Gabelstapler transportiert zum Beispiel mehrere Eimer Senf, die aus Plastikstopfen gemacht sind. Schaschlikspieße werden für das Miniaturformat zu Holzpaletten.

 

Für Hegmann „sprechen alle Modelle etwas für sich“ und erzählen ihre eigene Geschichte. Wie zum Beispiel ein altes Clark-Exemplar in Olivgrün: Der erste Stapler, der nach dem 2. Weltkrieg am deutschen Hauptstandort Mülheim produziert wurde. Bis 1992 baute der Hersteller diesen noch etwa 500.000-mal. Dann kam ein Nachfolgermodell in einem hellgrünen Design auf den Markt, das einige Meter weiter in der Vitrine steht. Dieses eigne sich etwa besonders für den Lebensmitteltransport.

 

Sammelfreude in der Familie

Seine Sammelfreude hat Hegmann in der Familie weitergegeben: Schwiegersohn Mark Schrübbers hat mittlerweile zwei große Vitrinen voll mit Gablerstaplern in verschiedenen Designs und Varianten. „Mein Schwiegervater hat zu Besuch immer ein Modell mitgebracht“, erzählt der 38-Jährige. Deshalb sammle er selbst schon seit mehr als zehn Jahren. Genau wie Hegmann hat Schrübbers seinen Beruf zum Hobby gemacht: Er arbeitet im technischen Service in der Gabelstapler-Branche.

 

Dort haben die Fahrzeuge teilweise eine Dachhöhe von mehr als zwei Metern. Im Maßstab von 1:24 sind sie im Schaukasten ausgestellt, ein Modell ist nur wenige Millimeter groß. Den kleinsten Gabelstapler trägt Hegmann aber an seinem Handgelenk - dort dreht er als Sekundenzeiger auf der Uhr seine Runden...

 

Info:

Gabelstapler gibt es seit 1917

- Die Erfindung des Gabelstaplers geht auf den US-amerikanischen Schraubenhersteller Eugene Clark zurück. Er wurde 1917 entwickelt.

- Gabelstapler können laut Hegmann die hundertfache Menge eines Menschen tragen. Ein Gabelstapler ist für den Transport von Paletten ausgelegt.

 

(Fotos der Ausstellung finden Sie unter "Veranstaltungen 2019")


04.03.2019 - WAZ

 

Kanalsanierung mit neuester Technik

 

In der Florastraße in Laar zwischen Rheinstraße und Werthstraße wird derzeit ein fast 100-jähriger Kanal saniert. Dabei kommt eine speziell entwickelte Maschine zum Einsatz, die einen Kunststoff-Profilstreifen wie eine Art Klicklaminat in den alten Kanal einsetzt. Durch das Prinzip Nut und Feder entsteht so ein wasserdichtes, neues Kanalrohr. Zuvor wurde ein 3D-Laserscan durchgeführt, um mögliche Hindernisse zu ermitteln.


28.02.2019 - fupa.net

 

Der SV Laar 21 schlägt Alarm

Platzanlage des Vereins soll verkauft werden +++ Mitgliederversammlung am 15. März

 

Wenn sich der SV Laar 21 am 15 März um 17.30 Uhr im Klubheim an der Vogelwiese zu seiner Jahreshauptversammlung trifft, dann passiert das in einer Situation, in der der Vereinsvorsitzende Tekin Kaplan Alarm schlägt. In der Einladung auf der Facebook-Seite des Vereins erklärt er. "Unser Vereinsgelände – unser Platz, unsere Heimat – soll verkauft werden. Es besteht die Gefahr, dass wir den Platz in kürzester Zeit räumen müssen."

 

Sollte ein Käufer gefunden werden, sieht sich der Verein verständlicherweise in seiner Existenz bedroht. Deshalb hat der Verein bereits Möglichkeiten ausgelotet, das Gelände selbst zu erwerben. Unterstützung sei dem Verein nach Gesprächen auf Bundes-, Landes und Kommunalebene sowie mit Banken und Sportfördereinrichtungen zugesagt worden, geschehen sei jedoch nur wenig. Das bedeutet nun, sagt Kaplan, dass vom Verein eine "außerordentliche Anstrengung" zu leisten sei, sollte die Mitgliederversammlung diesen Plan unterstützen.

 

Dass diese Entscheidung für den Verein besonders bitter ist, versteht sich von selbst. Denn im Falle einer Aufgabe des Geländes wäre das finanzielle und Engagement des Vereins und die viele Arbeit, etwa bei der Renovierung der Toiletten, Duschen und Umkleideräume, komplett "für die Katz" gewesen. Es wird nun für den Verein darauf ankommen, die zu erwartenden Belastungen nicht nur auf den Schultern weniger Funktionsträger zu verteilen.


28.02.2019 - WAZ

 

Laar: Neues Kanalrohr wird gewickelt

Sanierung auf der Florastraße

 

In der Florastraße in Laar zwischen Rheinstraße und Werthstraße wird derzeit ein fast 100-jähriger, gemauerter Kanal saniert. Anders als sonst, wird der neue Kanal stellenweise gewickelt: Eine speziell entwickelte Maschine wickelt einen Kunststoff-Profilstreifen wie eine Art Klicklaminat in den alten Kanal. Durch das Prinzip Nut und Feder wächst so ein wasserdichtes, neues Kanalrohr. Der dabei entstehende Raum zwischen dem alten und dem neuen Kanalrohr wird abschließend mit Beton verfüllt. Dadurch erhält der neue Kanal seine Tragfähigkeit.

 

Damit das Wickelrohrverfahren geplant und ausgeführt werden kann, wurden eine Kamera-Befahrung und ein so genannter 3D-Laserscan durchgeführt. So wurden minimale und maximale Querschnitte, Hindernisse und die tatsächlich zu sanierende Länge ermittelt. Das passende Wickelrohr sowie die zu erwartende Menge an Verfüllmaterial konnten bestimmt werden.

 

Diese Technik wird zurzeit in Deutschland nur von zwei Unternehmen ausgeführt und kommt in Duisburg das erste Mal zum Einsatz. Der große Vorteil: Die Straße muss für diese Sanierungsarbeiten nicht geöffnet werden. Dadurch wird der fließende Verkehr kaum beeinträchtigt, es kommt lediglich zu Halteverbotszonen. Der Kanalbau wird voraussichtlich Ende April 2019 beendet werden.


22.02.2019 - Stadt-Panorama - Thomas Warnecke

 

Kanalsanierung mal anders

 

In der Florastraße in Duisburg-Laar zwischen Rheinstraße und Werthstraße wird derzeit ein fast 100-jähriger, gemauerter Kanal saniert. Anders als sonst, wird der neue Kanal stellenweise gewickelt.

 

Eine speziell entwickelte Maschine wickelt einen Kunststoff-Profilstreifen wie eine Art Klicklaminat in den alten Kanal. Durch das Prinzip Nut und Feder wächst so ein wasserdichtes, neues Kanalrohr. Der dabei entstehende Raum zwischen dem alten und dem neuen Kanalrohr wird abschließend mit Beton verfüllt. Dadurch erhält der neue Kanal seine Tragfähigkeit.

 

Damit das Wickelrohrverfahren geplant und ausgeführt werden kann, wurden eine Kamera-Befahrung und ein so genannter 3D-Laserscan durchgeführt. So wurden minimale und maximale Querschnitte, Hindernisse und die tatsächlich zu sanierende Länge ermittelt. Das passende Wickelrohr sowie die zu erwartende Menge an Verfüllmaterial konnten auf die Weise genau bestimmt werden.

 

Diese Technik wird zurzeit in Deutschland nur von zwei Unternehmen ausgeführt und kommt in Duisburg das erste Mal zum Einsatz. Der große Vorteil: Die Straße muss für diese Sanierungsarbeiten nicht geöffnet werden. Dadurch wird der fließende Verkehr kaum beeinträchtigt, es kommt lediglich zu Halteverbotszonen. Auch kann der Kanal während der kompletten Arbeiten weiter betrieben werden.

 

Schon 2018 wurde mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen wie zum Beispiel mit Ausbesserungsarbeiten, Entfernen von Hindernissen, etc.. Der gesamte Kanalbau wird voraussichtlich Ende April 2019 beendet werden. Insgesamt werden rund 600 Meter Kanal erneuert für eine Summe von ca. 1,2 Millionen Euro.


12.02.2019 - WAZ - CwB

 

Löschzug 210 kündigt eine Fusion an

Neue Leiter für Jugendgruppen

 

Wie der Löschzug 210 der freiwilligen Feuerwehr in sozialen Netzwerken meldet, haben in den vergangenen vier Wochen vier junge Feuerwehrleute den Lehrgang „Jugendleiter“ absolviert: Denise Glaser, Marvin Hube, Tim Pfeiffer und Markus Weber waren erfolgreich an der Feuerwehrschule Duisburg.

 

Des weiteren melden die freiwilligen Brandbekämpfer, dass die Standorte Laar und Meiderich des Löschzuges definitiv zusammen gelegt werden: „Es steht noch nicht genau fest wann unsere beiden Standorte zusammen in eine gemeinsame Zugwache ziehen, aber es steht fest, es wird kommen.“

 

Dann werde der Löschzug auch eine eigene Jugendgruppe gründen, deren erste vier potenzielle Jugendleiter ja gerade ausgebildet worden seien: „Der Löschzug 210 ist einer der letzten Löschzüge in Duisburg, der keine eigene Jugendfeuerwehr hat“, steht in der Veröffentlichung, „und das ist schade, denn aus der Jugend heraus könnte die Einsatzabteilung einige Mitglieder gewinnen.“ Wer herein schnuppern wolle, könne dies in Laar und Meiderich tun: Löschgruppe Laar, freitags von 18 bis 21 Uhr an der Apostelstraße 82. Löschgruppe Meiderich, Augustastraße 17, dienstags ab 19 Uhr.


06.02.2019 - WAZ - Christian Balke

 

Feuerwehr

Neues Löschfahrzeug zu hoch für Laarer Fahrzeughalle

 

Freiwilligen-Löschgruppe 201 wartete Jahre darauf: Der 200.000-Euro-Lkw ist nun ausgeliefert, passt aber nicht in die Garage. Einsätze gefährdet.

 

Lange mussten sie auf das neue Schmuckstück warten. Dann endlich, im Jahr 2017, wurde für 200.000 Euro ein neues Feuer-Löschfahrzeug für die freiwillige Feuerwehr der Löschgruppe 201 in Laar bestellt, die gemeinsam mit der Löschgruppe 202 in Meiderich den Löschzug 210 bildet.

 

Dass die Halle an der Apostelstraße 82 in Laar zu niedrig sein könnte, war allen Beteiligten klar. Obwohl die Halle in Laar 2017 mehrfach vermessen wurde, passierte das Malheur: Es gibt ein Problem, entweder mit dem Feuerwehr-Gerätehaus oder ein Problem mit dem neuen Löschfahrzeug. Denn das neue Feuerwehrauto ist tatsächlich 15 Zentimeter zu hoch für die Laarer Feuerwehr-Unterkunft. Es passt nicht hinein.

 

Eickhoff fordert schnelle Lösung

„Wird Zeit, dass dafür eine Lösung gefunden wird“, sagte Christof Eickhoff, CDU-Fraktionsvorsitzender, in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung für Meiderich und Beeck. Bereits in der Sitzung der Bezirksvertretung am 31. Oktober vergangenen Jahres hatte die Verwaltung zugesagt, das Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr in Laar so umzubauen, dass das neue Fahrzeug in die Halle fahren kann. Oder an der Apostelstraße einen entsprechenden Stellplatz zu schaffen.

 

Stand heute: Das Geld für den Umbau ist bewilligt, die Entfernung eines Betonträgers – „Sturz“ genannt – würde das Problem lösen. Aber die Stadt Duisburg ist bislang nicht in der Lage, die Arbeiten ausführen zu lassen. Unterdessen sorgen sich die wackeren Laarer Brandbekämpfer aus vielerlei Gründen.

 

Im Februar Übergabe. Aber an wen?

Das neue Fahrzeug ist seit 26. Januar ausgeliefert und steht bei der Feuerwehr in der City. Im Februar soll es offiziell übergeben werden. Laut Verwaltung vermutlich an die Meidericher Löschgruppe 202, die mit den Laarern den Löschzug 210 bilden. Deren Fahrzeughaus ist groß genug.

 

Nun befürchten die Laarer, dass es ihnen genauso geht, wie schon einmal vor sechs Jahren. Damals gab es ein neues, wie heute auch, dringend benötigtes Fahrzeug. Das passte damals schon nicht in die Halle an der Apostelstraße 82 und landete in Meiderich, wo es bis heute verblieb.

 

Jetzt befürchten die Laarer, nach Informationen der Redaktion, dass es mit dem neuen Fahrzeug genau so laufen könnte. Zumal das alte Löschfahrzeug, das mehr als 25 Jahre auf dem Buckel hat, immer mehr zum Unsicherheitsfaktor wird. Denn das in die Jahre gekommene Gefährt ist nicht mehr zuverlässig, sprang schon des öfteren nicht an.

 

Altes Fahrzeug mit massiven technischen Problemen

Wenn bei einer dringenden Benachrichtigung, im Ernstfall, wo es um Menschenleben geht, das alte Fahrzeug Probleme machen würde, müssten die Laarer ihre Leute – Stand heute – im Bully zur Brandstelle fahren. Maximal neun Feuerwehrleute würden dann mit ihren Meidericher Kollegen die nötige Ausrüstung teilen müssen, die gewöhnlich auf einem Löschfahrzeug vorhanden ist.

 

Das nötige technische Wissen, um den „Sturz“ selbst zu entfernen, haben sie eigentlich bei der Laarer Löschgruppe selbst. Zwei Werktage Arbeit von Freiwilligen und das Fahrzeug könnte in die Unterkunft einfahren. Dass dies sehr unwahrscheinlich ist, machen sich die Laarer Brandbekämpfer vermutlich mit viel Bitterkeit klar.


26.01.2019 - WAZ

 

Umbau des Laarer Marktplatzes beginnt

Start am Dienstag nächster Woche

 

Die Arbeiten zur Umgestaltung des Theo-Barkowski-Platzes in Laar einschließlich der angrenzenden Grünfläche beginnen laut Stadt Duisburg am Dienstag, 29. Januar. Zurzeit stellt sich der Marktplatz als eine große Asphaltfläche einschließlich einer in die Jahre gekommenen Grünfläche dar.

 

Einige alte Bäume werden gefällt

„Jetzt steht der Umbau zu einer parkartigen Fläche an, die durch großzügige Rasenflächen und markanten Baumbestand geprägt sein wird“, berichtet Stadtsprecherin Gabi Priem. Zukünftig gepflasterte Wege würden durch den Park führen und die notwendigen Wegebeziehungen zwischen Marktplatz, Spielplatz und den umgebenden Straßen berücksichtigen.

 

Das Wegesystem werde barrierefrei ausgebaut. Zentral im Park entsteht ein Wegekreuz, das auch als Aufenthaltsbereich ausgestattet wird.

 

Um bei der Platzgestaltung eine langfristige positive Entwicklung des Baumbestandes zu gewährleisten, müssen Bäume, die zu eng stehen oder einen ungeeigneten Standort (zum Beispiel im Asphaltbereich) haben, gefällt werden. Unter den zu fällenden Bäumen sind auch Götterbäume, die sich durch Selbstaussaat angesiedelt haben und häufig von Astbruch betroffen sind. Durch die Neupflanzung von voraussichtlich 13 Bäumen wird anschließend ein Ausgleich geschaffen.

 

Die Finanzierung der Umgestaltung erfolgt größtenteils aus dem Bund-/Länder-Programm „Soziale Stadt“ geförderten „Integrierten Handlungsprogramms für die Stadtteilentwicklung Duisburg-Laar“.


26.01.2019 - Rheinische Post - Olaf Reifegerste

 

Das Kloster soll geschlossen werden

Förderverein kämpft um Beecker Kloster

 

Das geplante Aus des Klosters hätte möglicherweise auch das Aus pastoraler Arbeit in drei Kirchengemeinden zur Folge.

 

Im Rahmen des seit 2015 laufenden Pfarreientwicklungsprozesses (kurz: PEP) im Bistum Essen, war auch die katholische Kirchengemeinde St. Michael in Duisburg aufgefordert, sich Gedanken zu machen über eine Neufassung ihrer Kirchenarbeit aufgrund veränderter gesellschaftlicher und finanzieller Rahmenbedingungen und diese in ein Votum für das Bischöfliche Generalvikariat münden zu lassen – die RP berichtete darüber. Die Vorlage wurde Anfang 2018 beim Bistum eingereicht und dem Bischof zur Prüfung vorgelegt. Nach der Bestätigung des Votums durch den Bischof wird das Konzept nun Schritt für Schritt in der vorliegenden Form in die Tat umgesetzt.

 

Das abgegebene Votum beinhaltet unter anderem die Schließung der Kirche St. Laurentius in Beeck im nächsten Jahr. Allein aufgrund dieser Schließungsempfehlung für das Bistum Essen, gibt es nun Überlegungen seitens der Franziskaner Minoriten der Provinz Danzig, das unter ihrer Leitung stehende benachbarte Beecker Kloster dann ebenfalls zu schließen. Ein Kloster neben einer geschlossenen Kirche, das gehe gar nicht, dachte sich dabei wohl die Ordensleitung. Doch gerade von diesem Kloster aus agieren sowohl Pater Leo Hubert Rawalski, als Pastor von St. Laurentius, als auch Pater Mariusz Gruszfeld, als Pastor von St. Maximilian und Ewaldi. Ein Aus des Klosters hätte möglicherweise auch das Aus pastoraler Arbeit in diesen drei Kirchengemeinden zur Folge, befürchtet der Förderverein St. Maximilian, der vor allem für den Erhalt der gleichnamigen Schiffer- und Gemeindekirche in Ruhrort und das Aufrechterhalten des katholischen Gemeindelebens dort eintritt.

 

Diesen Zustand der Unsicherheit unter allen Beteiligten, ob bei den polnischen Franziskaner-Minoriten ebenso wie bei den Gläubigen der betreffenden Gemeinden, wollte der Förderverein nicht weiter hinnehmen und schrieb deshalb einen Brief an den Provinzial in Danzig. Darin heißt es unter anderem: „Mit Entsetzen haben wir mitbekommen, dass Ihr Orden plant, das traditionsreiche Kloster Beeck zu schließen. Seine Geschichte geht bis in das 13. Jahrhundert zurück. Die dortigen Franziskaner waren und sind fester Bestandteil des kirchlichen Lebens am Rhein, insbesondere dem von Beeck, Laar und Ruhrort. Wir, der Förderverein St. Maximilian Ruhrort und Beecker Christen, bitten Sie, die Schließungspläne des Klosters und den damit verbundenen Abzug ihrer Brüder zu überdenken. Insofern hoffen und beten wir, dass die Patres ihre pastorale Tätigkeit in Duisburg noch viele Jahre fortsetzen werden.“

 

INFO

Hoffnung auf eine Wende

Noch steht eine Antwort aus Danzig zwar aus, doch der Förderverein, so der Vorsitzende Michael Büttgenbach und seine Stellvertreterin Gabriele Wennmann, die inzwischen im Kirchenvorstand von St. Michael sitzt, sei guter Hoffnung auf eine Wende in der Kloster-Schließungsfrage.


18.01.2019 - WAZ

Laarer Schützen feiern den 125. Geburtstag

 

In diesen Tagen kann die St. Ewaldi-Schützengesellschaft auf ihr 125-jähriges Bestehen zurückblicken. Am 21.1.1894 wurde die Schützenbruderschaft, in der sich heute ca. 120 Mitglieder wohl fühlen, als Bürgerschützenverein Duisburg-Beeck gegründet. Im Laufe der Zeit hat sich zunächst daraus der Bürgerschützenverein Duisburg-Laar v. 1894 e.V. und im Jahr 1999 die St. Ewaldi-Schützengesellschaft entwickelt.

 

Die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr begehen die Laarer Schützen am Jubeltag vereinsintern mit einem gemütlichen Zusammensein nach der jährlichen Jahreshauptversammlung.

 

Das große Schützenfest findet vom 24. bis 27. Mai im Festzelt vor dem Binnenschifffahrtsmuseum statt.