News 2014 - Nachrichten aus Laar


08.01.2014 - WAZ/NRZ Duisburg

Sternsinger zogen durch Laar

Die Sternsinger in Laar zogen durch die Straßen des Stadtteils am Rhein. 30 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene brachten den Segen C+M+B (lateinische Abkürzung für "Christus segne dieses Haus") zu den gläubigen Christen. Die Sternsinger baten dabei um eine Spende für ein Kinder- und Jugendprojekt in Ecuador. Im Ewaldi-Haus sorgten sechs Frauen für ihr leibliches Wohl. Am Ende gab es eine Sternsingermesse.


24.01.2014 - WAZ/NRZ Duisburg

3,1 Mio Euro für Laar
Ankauf maroder Häuser hat begonnen

Zum Jahresende 2013 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Förderantrag zur Stadterneuerung in Laar bewilligt. Insgesamt  stehen für die nächsten Jahre etwa 3,1 Millionen Euro zur Verfügung.

Was Oberbürgermeister Sören Link erfreut: „Unsere Bemühungen haben Früchte getragen, unsere Argumente konnten überzeugen. Wir haben nun die Chance, unseren Überlegungen Taten folgen zu lassen und ein lebenswertes und lebendiges Stadtquartier zu schaffen.“

Dazu sollen unter anderem leerstehende und verfallende Immobilien gekauft und abgerissen, die Abgrenzung zur Industrie verbessert werden. Auch wird ein Quartiersmanagement als Anlaufstelle für alle Laarer eingerichtet.

Erste Gebäude wurden bereits erworben, heißt es bei der Stadt. Die gesamte Maßnahme werde mehrere Jahre dauern.


26.01.2014 - stadt-panorama - Thomas Warnecke

Fördermittel für Laar bewilligt

Zum Jahresende 2013 hat die Bezirksregierung Düsseldorf den Förderantrag der Stadt Duisburg zur Stadterneuerung in Laar bewilligt. Insgesamt  stehen für die nächsten Jahre etwa 3,1 Millionen Euro für die Umsetzung des Maßnahmenpakets in Laar zur Verfügung, 2,5 Millionen Euro davon sind Fördermittel des Bundes und des Landes aus den Fördermitteln Soziale Stadt.

Oberbürgermeister Sören Link freut sich über die Zusage: „Wir haben nun die Chance, unseren Überlegungen Taten folgen zu lassen und ein lebenswertes und lebendiges Stadtquartier zu schaffen.“

Für den Ortsteil Laar wurden mit dem Integrierten Handlungskonzept (IHK) städtebauliche Ziele entwickelt: Dazu gehören die Beseitigung städtebaulicher Missstände, konkret der Ankauf leer stehender und verfallender Immobilien und deren Abriss, Verbesserung der Grün- und Freiflächensituation des Ortsteils besonders in Abgrenzung zur Industrie, Verbesserung der Verkehrssituation im Eingangsbereich sowie Maßnahmen zur Aufwertung und Stabilisierung der angrenzenden Wohnviertel. Ein Quartiersmanagement wird als Anlaufstelle in Laar eingerichtet und dient den Bewohnern zur Information der geplanten und umzusetzenden Maßnahmen und bietet die Möglichkeiten, Anregungen zu geben und Fragen zu stellen.

Erste Immobilienankäufe konnten bereits getätigt werden. Die gesamte Umsetzung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen.


28.01.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Bürgerverein feiert 140-jähriges

Zur Jubiläumsmatinee anlässlich des 140-jährigen Bestehens der Bürgervereinigung Laar lädt der Verein am 2. Februar ein. Auf den Tag genau im Jahr 1874 wurde der Bürger-Verein zu Laar mit 82 Mitgliedern in seiner konstituierenden Sitzung unter dem ersten Vorsitzenden Stöckmann gegründet. Genau 140 Jahre später, nach Verbot aller Bürgervereine während der Nazi-Zeit und Wiedergründung, feiert die Bürgervereinigung Laar nun den Geburtstag. Die Festmatinee findet am Sonntag, 2. Februar um 11 Uhr im Saal des Ewaldi-Hauses, Apostelstraße 18 in Laar statt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Huberta Terlinden und einer Festrede durch Frau Dr. Ute Günter von proRuhrgebiet ist Zeit für Grußworte der Gäste und einen kleinen Imbiss. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Blockflötenkreis St. Maximilian.


30.01.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

3,1 Mio Euro für Laar
Ortsteil soll alsbald aufpoliert werden

Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den Förderantrag der Stadt Duisburg zur Stadterneuerung in Laar bewilligt. Insgesamt  stehen für die nächsten Jahre etwa 3,1 Millionen Euro für die Umsetzung des Maßnahmepakets in Laar zur Verfügung. 2,5 Millionen Euro davon sind Fördermittel des Landes und des Bundes aus den Fördermitteln Soziale Stadt.

Oberbürgermeister Sören Link freut sich über die Zusage: „Wir haben nun die Chance, unseren Überlegungen Taten folgen zu lassen und ein lebenswertes und lebendiges Stadtquartier zu schaffen.“

Für den Ortsteil Laar wurden mit dem Integrierten Handlungskonzept (IHK) städtebauliche Ziele entwickelt: Dazu gehören die Beseitigung städtebaulicher Missstände, konkret der Ankauf verfallender Immobilien und deren Abriss, Verbesserung der Grün- und Freiflächensituation des Ortsteils besonders in Abgrenzung zur Industrie, Verbesserung der Verkehrssituation sowie Maßnahmen zur Aufwertung und Stabilisierung der Wohnviertel.


02.02.2014 - WAZ/NRZ Duisburg - Sabine Merkelt-Rahm

Ältester Duisburger Bürgerverein feiert sich

Stolze 140 Jahre Laarer Bürgerverein, da wurde das Ewaldihaus proppenvoll. Die Vorsitzende freute sich besonders über den Besuch der „Zwillinge“ vom Wanheimerorter Bürgerverein, der ebenfalls 1874 gegründet wurde. „Wir haben uns aber nicht für ein Linsengericht um unser Erstgeburtsrecht „betuppen“ lassen und sind damit der älteste Bürgerverein in Duisburg“, verkündete sie mit einem Augenzwinkern.

Ganz leise ließen die bewährten Servicekräfte am Sonntagmorgen den Sektnachschub für die Bürgervereinigung Laar aufploppen. Denn vorne begrüßte zeitgleich die Vorsitzende Huberta Terlinden ihre zahlreichen Gäste zur Festmatinee.

140 Jahre Laarer Bürgerverein, da wurde das Ewaldihaus proppenvoll. Terlinden freute sich besonders über den Besuch der „Zwillinge“ vom Wanheimerorter Bürgerverein, der ebenfalls 1874 gegründet wurde. „Wir haben uns aber nicht für ein Linsengericht um unser Erstgeburtsrecht „betuppen“ lassen und sind damit der älteste Bürgerverein in Duisburg“, verkündete sie mit einem Augenzwinkern.

Sollte es darüber jemals Unstimmigkeiten gegeben haben, so sind die längst vergessen. In wenigen Wochen sind die Laarer zu der 140 Jahrfeier nach Wanheimerort eingeladen. Terlinden berichtete, dass in den Gründungsjahren der Bürgervereine Kriegsfolgen, Kulturkampf und Wirtschaftskrise den noch jungen Industriestandorten in Duisburg zu schaffen machte. Im Laufe der Zeit wurden die Probleme, die die Stadtteile lösen mussten, nicht weniger. 1866 grassierte auf Grund der schlechten hygienischen Verhältnisse im überfüllten Laar die Cholera. Auch die Bildung der wachsenden Industriearbeiterschar ließ zu wünschen übrig.

Für die Bildung der anwesenden Gäste sorgte ein längerer Vortrag von Dr. Ute Günther von proRuhrgebiet. Ihr erklärtes Lieblingsthema, die Bildungsvereine des 19.Jahrhunderts, nahm breiten Raum ein und verleitete die Vortragende über weite Strecken, Laar und seinen verdienten Bürgerverein etwas aus dem Blick zu verlieren.

Das Grußwort von Bürgermeister Erkan Kocalar lobte die integrative Kraft der Bürgervereine und Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann rückte das große Engagement der langjährigen Vorsitzenden Huberta Terlinden in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass Laar am Rhein ein lebenswerter Stadtteil bleibt. Und das sogar mit eingetragener Marke.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Norbert Reinstädtler zeigte sich im Gespräch gespannt auf die Veränderungen, die auf Laar im Zusammenhang mit dem integrierten Handlungskonzept „soziale Stadt“ zukommen. „Der Posten des Stadtteilmanagers wird demnächst neu besetzt und der neu zu bildende Stadtteilausschuss wird nach der Kommunalwahl seine Arbeit aufnehmen. Alle Laarer Bürger warten darauf, dass die geplanten Maßnahmen zur städtebauliche Aufwertungen und sozialen Verbesserungen greifen“, sagte der Schiedsmann und Lokalpatriot.


03.02.2014 - WAZ/NRZ Duisburg

Hilfe für überschuldete Familien

Duisburg nimmt wie im Vorjahr den wenig erfreulichen Spitzenplatz im Schuldneratlas des Unternehmens Creditreform ein.

Insgesamt 15,36 Prozente der Haushalte in dieser Stadt sind überschuldet. Innerhalb Duisburgs nehmen die Stadtteile Ruhrort und Laar mit fast 27 Prozent Haushalte in der Kreditfalle eine herausgehobene Position ein. Die Awo-Integrations gGmbH ist mit der „Familienhilfe - sofort vor Ort“ direkt am Markt in Laar, Duisburger Straße 241, aktiv.

„Wir bieten dort auch Schuldnerberatung an und dieses Angebot findet guten Zuspruch“, sagt Dirk Franke, Leiter des Geschäftsbereichs bei der Awo-Integration.

Er fügt hinzu: „Sehr häufig sind Familien mit kleinen Kindern von Überschuldung betroffen oder bedroht. Das bedeutet zugleich, dass die junge Generation schlechtere Startchance hat, aus dem Teufelskreis von Armut und Benachteiligung zu entkommen.“ Die Mitarbeiter der Awo-Integrations gGmbH suchen deshalb aktiv den Kontakt zu jungen Familien im Stadtteil. Dazu gehört unter anderem der Besuch der Eltern zeitnah nach der Geburt eines Kindes. „Man kann sagen, dass wir in Laar jedes Kind unter zehn Jahren kennen“, so Franke.

Der Kontakt zu den Familien sei wichtig, weil die Awo-Integration eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten anbieten kann. Dazu gehört auch die Schuldnerberatung. In Duisburg ist der Verband seit über 20 Jahren in diesem Bereich aktiv. „Wir versuchen gerade in einem Stadtteil mit großer sozialer Benachteiligung den Zugang zur Hilfe so einfach wie möglich zu gestalten“, sagt der Geschäftsbereichsleiter.

Aus Erfahrung kann Dirk Franke sagen: „In der Regel geraten Familien durch nicht vorhersehbare Ereignisse in eine schwierige finanzielle Lage. Nach wie vor sind der Verlust der Arbeit, eine Trennung oder Scheidung sowie Krankheit die häufigsten Gründe für Überschuldung.“ Ein besonders großes Risiko, tiefer in die Roten Zahlen zu geraten, tragen Alleinerziehende.

Die Schuldnerberatung bei der Awo-Integration ist kostenlos. Informationen unter 59 56 74 oder www.awo-integration.de.

Anmerkung: Die Adresse in Laar ist Eligiusstr. 4, die Telefon-Nr. in Laar ist 73 13 875 (Familienhilfe) bzw. 876 ((Integrationsagentur).


09.02.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Gregor Herberhold

Stadterneuerung
Duisburg-Laar wird in den nächsten Jahren gefördert


3,1 Millionen Euro sollen von Land, Bund und Stadt in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen, um Laar attraktiver zu machen. Die Bürgervereinigung Laar beteiligt sich an der Ideenentwicklung für die Ortsteilsum- und -neugestaltung.

Laar am Rhein ist lebenswert – unter diesem Leitbild steht das Stadterneuerungsprogramm, das schon bald startet. 3,1 Millionen Euro werden von Land, Bund und Stadt in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen, die Bezirksregierung in Düsseldorf hat den Förderantrag der Stadt Duisburg bereits genehmigt – wir berichteten.

Die vor 140 Jahren gegründete Bürgervereinigung Laar beteiligt sich an der Ideenentwicklung für die Ortsteilsum- und -neugestaltung. Deren Vorsitzende Huberta Terlinden auf Anfrage unserer Redaktion: „Wir freuen uns, dass es 2015 endlich beginnt.“ Schon viermal hat sich der Vorstand des ältesten Duisburger Bürgervereins mit den Möglichkeiten befasst, die das Projekt bietet.

Terlinden und ihre Kollegen befürworten nicht nur die Pläne der federführenden Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU), sondern bringen auch eigene Vorstellungen ein.

Wichtig ist den Bürgern, dass die stark vernachlässigte, von vielen Geschäftsleerständen und sogar Schrottimmobilien gezeichnete einstige Einkaufsmeile Friedrich-Ebert-Straße endlich wieder aufgepäppelt und attraktiv gemacht wird. Mit dem Abriss der beiden Bruchbuden mit den Hausnummern 111 und 113 soll begonnen werden. Diese Häuser gammeln seit Jahren vor sich hin, locken finstere Gestalten an und sind alles andere als eine Visitenkarte des Ortsteils. Wenn die erst einmal verschwunden sind und an ihrer Stelle eine kleine Grünanlage und Verbindung zum Hinterland geschaffen ist, ist ein Schandfleck verschwunden.

Als nächstes folgt die Fassadengestaltung. „Es soll ein Anreiz geschaffen werden, dass die Eigentümer ihre Häuser verschönern“, sagt Terlinden. Auch die Wiedereröffnung der Straße in beiden Fahrtrichtungen ist Terlinden ein Anliegen. „Es ist aber noch nicht klar, ob das machbar ist“, sagt sie. Von Beeck kommend soll man künftig über einen Kreisverkehr in den Ortsteil fahren – oder drumherumgeleitet werden.

Ganz wichtig ist Terlinden, dass mit dem Rhein geworben wird. So schnell wie die Laarer (und Beeckerwerther) kommen die Bürger anderer Ortsteile nicht so schnell ins Naherholungsgebiet am Fluss. Um den Deichweg bequem erreichen zu können, ist ein barrierefreier Aufgang geplant, freut sich die Vereinsvorsitzende. Und die EG DU denkt nach über einen verkehrsberuhigten Bereich am Rhein entlang.

Auch der Marktplatz soll aufgewertet werden, „zum Beispiel durch ein Café“. Und einen Spielplatz will man aufpeppen und ihn zudem für Ältere nutzbar machen, etwa durch eine Bocchia-Bahn.

Die Entwicklungsgesellschaft Duisburg hat ein rund 100-seitiges „integriertes Handlungskonzept“ vorgelegt, das über die Homepage der EG DU zu bekommen ist.

Obwohl der Ortsteil am Rhein liegt und deshalb für die Bürger attraktiv sein müsste, ist er derzeit alles andere als das. Etwa die Hälfte der Ladenlokale an der Friedrich-Ebert-Straße steht z.B. leer.

282 Wohnungen waren im Untersuchungszeitraum 2010 lange ungenutzt, das entspricht acht %, in ganz Duisburg lag die Quote bei 5,3 %. Neu gebaut wurde – abgesehen vom Wohndorf – über viele Jahre kaum. Der Ausländeranteil liegt bei 42 %. In Laar leben 6077 Menschen, Tendenz abnehmend.

Durch das Stadterneuerungsprogramm soll attraktiver Wohnraum in Rheinnähe entstehen (auch für betreutes Wohnen). Die EG DU will u. a. eine „Neue Mitte“ und mehr Grün schaffen (durch Abriss von Schrottimmobilien) und die „Eingangstore“ aufpeppen.


18.03.2014 - Rheinische Post Duisburg

Duisburg-Laar: Leerstehender Schulkiosk brannte

Am Montagnachmittag hat im Duisburger Stadtteil Laar ein leerstehender Schulkiosk gebrannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 17.20 Uhr wurde der Brand an Polizei und Feuerwehr gemeldet, die sofort ausrückten. Es brannte ein Wellblechschuppen auf dem Hof einer leerstehenden Schule an der Werthstraße in Laar, wie die Polizei in Duisburg mitteilte. Bei dem Schuppen handelte es sich um den ehemaligen Kiosk der Schule, der komplett ausbrannte.

Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Sie geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0203/2800 entgegen.


19.03.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Die Polizei sucht Brandstifter aus Laar

Polizei und Feuerwehr rückten am Montag zur Werthstraße in Laar aus. Dort hatten Zeugen gegen 17.20 Uhr einen brennenden Wellblechschuppen auf dem Hof einer leerstehenden Schule entdeckt. Dabei handelte es sich um den ehemaligen Kiosk, der komplett ausbrannte. Die Feuerwehr löschte das Feuer und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Kripo geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben (Tel.: 28 00).


20.03.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Gregor Herberhold

Brandstiftung: Bürgervereinigung Duisburg-Laar setzte Belohnung aus
100 Euro für denjenigen, der Hinweise gibt, die zur Ergreifung des Täters führen

Die Laarer Bürgervereinigung ist sehr verärgert, dass Brandstifter eine Wellblechhütte auf dem Gelände der einstigen Hauptschule an der Werthstraße angezündet haben – wir berichteten. Sie setzt 100 Euro Belohnung aus für denjenigen, der Hinweise liefert, die zur Ergreifung der Täter führen.

Die vor etwa zehn Jahren vom Lions-Club gestiftete Laube diente den Laarer Jugendlichen lange Zeit als Treffpunkt. Dort erledigte so mancher nach der Schule seine Hausaufgaben, nachmittags traf man sich zum Musikhören oder Plaudern.

Rund 10 000 Euro hatte der Lions-Club seinerzeit locker gemacht, um dieses Wellblechhäuschen anschaffen zu können.

Das Bauwerk stand am vergangenen Montag gegen 17.20 Uhr in Flammen, obwohl es sich auf dem abgeschlossenen Schulhof befindet.

Zeugen sollen sich an die Polizei wenden, die unter 28 00 zu erreichen ist.


20.03.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Martin Kleinwächter

Disput über Gehwegabsenkungen in Duisburg-Laar
Umstrittener CDU-Vorstoß. SPD sah Laar einseitig gegenüber anderen Ortsteilen bevorzugt

Der CDU-Antrag, in Laar Bordsteinkanten von Gehwegen möglichst behindertengerecht abzusenken, führte jetzt zu Diskussionen in der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck. Das sollte nach den Vorstellungen der CDU aus den künftigen Mitteln des Stadterneuerungsprogramms für den Ort bezahlt werden - und aus „anderweitig frei werdenden Haushaltsmitteln“.

Und an diesem letzten Halbsatz entzündete sich der Streit. „Wir sind ja grundsätzlich dafür“, so SPD-Sprecher Tim Eickmanns. „Aber jetzt für allgemeine Haushaltsmittel so zu beschließen, hieße, aus unserer eigenen Prioritätenliste für den Straßenbau auszuscheren.“ Wenn, so sein Argument, dann sollte man auch andere Ortsteile einbeziehen. Erst auf Nachfrage erfuhr er von der CDU, dass die vor allem an den Zugang zum Rheindeich und zu den Behinderten-Einrichtungen in Laar gedacht hatte. „Ich könnte da auch viele Punkte benennen“, ergänzte Heinz Wiesner (SPD) aus der Sicht eines Obermeiderichers.

„Aber die Schlaglöcher auf dem MSV-Parkplatz zu stopfen, das wurde doch auch einfach vorgezogen - aus Restmitteln“, hielt Christof Eickhoff (CDU) dagegen. Rainer Gänzler (Grüne) ergänzte: „Da gibt es doch das so genannten Trouble Budget (eine Art Topf für Notfälle). Daraus werden viel unwichtigere Dinge bezahlt.“ Die Frage von Rudolf Kley (Bürger-Union), von welchen Kosten man überhaupt spreche, blieb unbeantwortet.

Wenn, so warf Bezirksamtsleiter Ralph Cervik ein, dann müsse sich der Antrag ausschließlich auf das Stadterneuerungsprogramm beziehen. „Das Geld aber ist noch gar nicht da, fließt erst 2015“, gab SPD-Ratsherr Manfred Kaiser zu bedenken. „Details über die Umgestaltung von Laar stehen noch gar nicht fest und wir machen schon konkrete Vorgaben für die eventuellen Überreste“, riet er ab.

Man einigte sich am Ende, den Halbsatz mit den sonstigen Haushaltsmitteln zu streichen. Sollte es tatsächlich mal Restmittel aus dem Programm für Laar geben, kommt der CDU-Antrag zum Tragen.


02.04.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Gregor Herberhold

Anke Gorres ist neue Stadtteilmanagerin in Duisburg-Laar

Zehn Jahre lang leitete Norbert Bouten vom Bezirksamt Meiderich/Beeck das Stadtteilbüro im Ortsteil Laar. Jetzt übernimmt die Entwicklungsgesellschaft Duisburg die Einrichtung. Die neue Managerin soll Bewährtes fortsetzen und die Bürger beim Stadtumbauprojekt mitnehmen.

Vor genau zehn Jahren, am 1. April 2004, eröffnete an der Friedrich-Ebert-Straße 83 in Laar das Stadtteilbüro. Am Dienstag, 1. April 2014, übergab das Bezirksamt Meiderich/Beeck, das die Einrichtung seitdem betrieb, das Büro an die Entwicklungsgesellschaft Duisburg (EG DU). Norbert Bouten, der die Einrichtung vom ersten Tag an leitete und im Laufe des Jahres in den Ruhestand geht, übergab den Schlüssel an seine Nachfolgerin, EG-DU-Mitarbeiterin Anke Gorres.

Die Übergabe war ein großes Ereignis in Laar am Rhein: Neben Oberbürgermeister Sören Link waren auch die Vorsitzende der Bürgervereinigung, Huberta Terlinden, Bezirksbürgermeisterin Daniela Stürmann, Bezirksamtsleiter Ralph Cervik, EG-DU-Chef Heiner Maschke, Politiker und natürlich Bouten sowie die neue Stadtteilmanagerin gekommen. Sie alle waren sich einig: Die Arbeit der vergangenen zehn Jahre soll fortgeführt werden, angereichert mit neuen Ideen.

Norbert Bouten lobte Huberta Terlinden als „einen verlässlichen Ansprechpartner“, der „Sachverstand und Herz mit nach Laar brachte“. Ralph Cervik beschrieb den Mann, der seit vielen Jahren auch die Beecker Kirmes organisiert, als einen ausgesprochen tüchtigen, immer hilfsbereiten und kompetenten Kollegen. Hinter vorgehaltener Hand sagte der Bezirksamtsleiter mit Blick auf Boutens bald anstehenden Ausstieg aus dem Berufsleben schmunzelnd: „Der ist so gut, den müsste man klonen.“

Entstanden war das Stadtteilbüro, weil sich vor einem Jahrzehnt große Probleme im Ortsteil auftaten. Das NRW-Ministerium hatte nach einer Untersuchung dringend dazu geraten, einen festen Ansprechpartner für die Bürger zu installieren. Es gab Probleme mit ausländischen Jugendlichen, die auf der Friedrich-Ebert-Straße randalierten. Das Zusammenleben der Menschen klappte in vielen Bereichen einfach nicht mehr. Alte Gesellschaftsstrukturen waren verloren gegangen. Norbert Bouten gelang es, die Menschen wieder zusammen zu bringen. Er organisierte zusammen mit dem Bürgerverein viele Feste und fand auch bei den Problem-Jugendlichen Gehör.

Die EG DU will all diese Aktivitäten fortführen, aber darüber hinaus auch Ansprechpartner vor Ort sein, wenn der Stadtumbau Laar in kürze beginnt – wir berichteten. Anke Gorres soll die Bürger auch über die anstehenden Projekte (im Wesentlichen Wohnumfeldverbesserungen) informieren und Ideen entwickeln, wie Laar lebenswerter wird. Nach Ostern soll es wieder feste Bürozeiten geben, bis dahin wird umgebaut.

 

Projekt
Laar am Rhein soll schöner werden

Laar am Rhein – bislang war dies nur ein Slogan der Bürgervereinigung, die schon lange erkannt hat, dass der Fluss vor der Haustür ein Pfund ist, mit dem sich wuchern ließe.

Die Entwicklungsgesellschaft greift genau diese Idee auf. Sie will mit ihrer Wohnumfeldmaßnahme, für die Bund, Land und Stadt 3,1 Millionen Euro locker machen, genau das erreichen. Dazu gehört, den Deich als Naherholungsgebiet leichter zugängig zu machen.

Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt und soll in wenigen Wochen starten.

Großer Bahnhof auf der Friedrich-Ebert-Straße in Laar: Anke Gorres übernahm den Schlüssel zum Stadtteilbüro von Norbert Bouten. (Foto: Heinz Pischke)
Großer Bahnhof auf der Friedrich-Ebert-Straße in Laar: Anke Gorres übernahm den Schlüssel zum Stadtteilbüro von Norbert Bouten. (Foto: Heinz Pischke)

03.04.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Christian Balke

Evangelische Kirchen in Beeck und Laar schließen

Zwei Jahre nachdem die katholische Kirche im Duisburger Norden das größte kirchliche Sparprogramm in der Geschichte des Landes NRW gegen den Widerstand vieler praktizierender Christen durchsetzte, werden nun Evangelische Kirchen geschlossen.

Auf einer Gemeindeversammlung am vergangenen Wochenende beschloss das Presbyterium der Gemeinde Ruhrort-Beeck, zum 1. Juli 2014 die Evangelische Kirche in Laar und die evangelische Kirche in Beeck zu schließen.

Betroffen von der Maßnahme sind auch alle Gemeindeeinrichtungen, in denen sich kirchlich organisierte Gruppen und Vereine treffen.

Sie alle sollen künftig bis auf weiteres in den Räumen der Evangelischen Markuskirche am Ostacker tagen. Diskutiert wird auch die Schaffung eines Sozialplanes für die Angestellten der Gemeinde. Wie viele der insgesamt 16. Mitarbeiter davon betroffen sein könnten, sei derzeit aber noch völlig offen, sagt Pfarrer Rüdiger Klemm.

Grund für die Schließungen und die massiven Zusammenlegungen sind finanzielle Probleme. Für das Jahr 2014 rechnet Pfarrer Klemm mit 417.000 Euro Einnahmen aus Kirchensteuer-Geldern. „Abzüglich aller Fixkosten verbleiben uns davon 181.000 Euro“, sagt der Pfarrer. Die Kosten für die Instandhaltung der drei Kirchengebäude lägen bei durchschnittlich 60.000 Euro pro Jahr: „Es bleibt kein Geld mehr übrig für Gemeindearbeit und Projekte, von Rücklagen ganz zu schweigen“, sagt Klemm.

Mit Rücklagen, „aus besseren Zeiten“, habe die Gemeinde seit 2003 die Existenz der Standorte Laar, Beeck und Bruckhausen sicher gestellt: „Jetzt mussten wir mit den verbliebenen Rücklagen die Defizite unserer Friedhofsbewirtschaftung tilgen.“

Die Beecker Friedhöfe hätten der Gemeinde in den vergangenen Jahren ein Defizit von 800.000 Euro beschert, jedes Jahr kämen 100.000 Euro Defizit hinzu: „Da mussten wir unsere Rücklagen zur Tilgung einsetzen. Jetzt haben wir kein Geld mehr.“, sagt der Pfarrer. Eigentlich sollten 2013 die Friedhöfe Laar und Beeck an der Möhlenkampstraße geschlossen werden (wir berichteten mehrfach). Dies erfolgte laut der Gemeinde bislang noch nicht, weil sich ein Interessent gemeldet haben soll, der künftig die Friedhöfe weiter betreiben will.

Der Umzug aller Gemeinde-Aktivitäten nach Bruckhausen soll laut dem Pfarrer nur eine Zwischenlösung sein: „In zwei Jahren werden wir endgültig entscheiden, welche beiden Standorte geschlossen werden.“ Beeck und Laar dürfen also noch hoffen.


04.04.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Christian Balke

Laarer und Beecker Bürgervereine besorgt

Huberta Terlinden aus Laar und Wilma Hohmann aus Beeck sind besorgt über die möglichen Folgen der angekündigten Kirchenschließungen. Mangel an ehrenamtlichen Helfern und herbe Rückschläge für organisierte Jugendarbeit befürchtet.

„Wir betrachten den Oberhof und die angrenzende evangelische Kirche ohnehin als eine Einheit“, sagt Wilma Hohmann, Vorsitzendes des Netzwerks Oberhof und Sprecherin des Runden Tisches Beeck, „was aber natürlich nicht heißt, dass wir uns dann automatisch um die Kirche kümmern, wenn sie künftig leer steht. Der Oberhof macht uns Ehrenamtlern genug Arbeit und wir machen sie gern.“

Traurig sei sie, sagt Hohmann, weil die Kirchen in Laar und Beeck geschlossen würden: „Da hängen so viele Vereine, so viel christliches bürgerschaftliches Engagement dran“, sagt Hohmann. Gänzlich unvorbereitet habe sie die Entscheidung allerdings nicht getroffen: „Dass da etwas auf uns zu kommt, ahnten wir vom Netzwerk Oberhof spätestens, nachdem die Gemeinde das Mietverhältnis für Veranstaltungsräume im Oberhof gekündigt hatte.“

Informiert wurde der Runde Tisch Beeck, laut Hohmann, im Rahmen einer Sitzung bereits vor Wochenfrist über den Schritt, die Kirche in Beeck im Sommer diesen Jahres zu schließen.

Sie warne allerdings alle Beteiligten davor, zu glauben, dass sich nun ganz automatisch Ehrenamtler finden würden, die sich dann auch noch um die Pflege der historisch wertvollen Kirche kümmerten: „Im Oberhof erleben wir ja tagtäglich, dass Arbeit, die von Ehrenamtlern wie uns erledigt wird, von den Bürgern und der Politik schnell als selbstverständlich betrachtet wird.“

Es sei eben keine Selbstverständlichkeit: „Angebote, wie wir sie im Oberhof mit Ausstellungen und unserem Café machen, kosten eben auch Geld.“

Huberta Terlinden, die seit dem vergangenen Sonntag nicht mehr Vorsitzende, wohl aber Ehrenvorsitzende der Bürgervereinigung Laar ist (siehe Infobox), ist traurig, dass die evangelische Kirche in Laar im Sommer ebenfalls geschlossen wird: „Eine Gemeinde mit so lebendigem Gemeindeleben, wo sich so viele junge Menschen engagieren – ganz schlimm.“

Sie wolle den Gemeindegliedern in Laar Mut zusprechen: „Wir haben diesen Prozess mit der katholischen Kirche in Laar hinter uns gebracht und es ist uns gelungen, die Kirche hier vor der Schließung zu bewahren.“

Sie hoffe nun, dass die Gemeindespitze in Laar, die sie stets als zupackend und tatkräftig erlebt habe, an Alternativlösungen arbeite: „Gerade vor dem Hintergrund, dass hier ganz viel Engagement junger Christen auf dem Spiel steht, hoffe ich, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.“


Terlindens Nachfolge noch nicht geklärt

Am Sonntag trat Huberta Terlinden nach 27 Jahren nicht mehr zur Neuwahl als Vorsitzende der Laarer Bürgervereinigung an.

Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin wurde jedoch nicht gewählt, weil sich niemand zur Wahl stellte.

Terlinden, die nun Ehrenvorsitzende ist, glaubt aber, dass die Nachfolge im Laufe des Jahres geregelt wird.


04.04.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Gregor Herberhold

Polizei schlichtete Familienstreit in Duisburg-Laar

Etliche Laarer, die an der Deichstraße leben, waren sehr beunruhigt, als am Mittwochabend sechs Streifenwagen angerauscht kamen, um einen Familienstreit zu schlichten. Eine Person wurde vorübergehend festgenommen, weil sie laut Polizei massive Drohungen ausstieß.

Wegen eines Familienstreits auf der Laarer Deichstraße rückten am Mittwochabend sechs Streifenwagenbesatzungen an.

Ein Mann kam ins Gewahrsam, weil er einem Familienmitglied massiv gedroht hatte und sich von den Beamten nicht habe beruhigen lassen, wie Polizeisprecherin Daniela Krasch auf Anfrage unserer Redaktion berichtete.

Kurz vor 22 Uhr eskalierte der Streit in einer Migrantenfamilie, so dass die Polizei informiert wurde. Die rückte zunächst mit kleiner Besetzung an, stellte aber rasch fest, dass immer mehr Familienangehörige dazu kamen.

„Wegen der großen Personenzahl und der unberechenbaren Situation wurde Verstärkung angefordert“, so Krasch weiter. Am Ende waren zwölf Beamte vor Ort.

Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. Nachbarn waren wegen der lautstarken Streitigkeiten und des Polizeieinsatzes in Sorge.


24.04.2014 - Bürgervereinigung Laar

Jahreshauptversammlung der Bürgervereinigung

Die Jahreshauptversammlung der Bürgervereinigung Laar fand vor ca. 80 Mitgliedern und Gästen im Ewaldi-Haus statt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Huberta Terlinden und dem Bericht des Vorstandes, dem Kassenbericht und dem Bericht der Kassenprüfer erfolgte einstimmig die Entlastung des Vorstandes. Vor den Neuwahlen, denen sich die bisherige Vorsitzende Huberta Terlinden nicht mehr stellte, dankte der 2. Vorsitzende Norbert Reinstädler und der Vorsitzende des Verbandes Duisburger Bürgervereine Hermann Weßlau der bisherigen Vorsitzenden Huberta Terlinden für die geleistete Arbeit. Der Vorstand bedankte sich mit einem großen Blumenstrauß. Als Anerkennung für die unermüdliche Arbeit wählte die Mitgliederversammlung Frau Terlinden anschließend zur Ehrenvorsitzenden.

Bei den Neuwahlen zum Vorstand stellte sich niemand zur Wahl des/der 1. Vorsitzenden, somit bleibt der Posten zunächst unbesetzt. 2. Vorsitzender blieb Norbert Reinstädler, Geschäftsführer Heinz Pischke, stellv. Geschäftsführer Ilyas Ertugrul, Schatzmeisterin Melekper Tokgür und stellv. Schatzmeisterin wurde Maria Bautista. In den Beirat wurden Udo van Barneveld, Udo Braunsberg, Wilma Kättnis, Manfred Kaiser und Brigitte Knoblauch berufen. Als Kassenprüfer wurden Gunnar Elsen, Rudolf Gande und André Stawicki gewählt. Frau Terlinden bedankte sich beim bisherigen Stadtteilmanager Norbert Bouten für die in den letzten 10 Jahren geleistete Arbeit. Das Stadtteilbüro läuft seit dem 1. April unter der Leitung der EG DU, Herr Bouten wird mit Ende des Jahres in den Ruhestand treten. Zum Schluss berichtete Nicole Wölke von der Arbeit der Werkkiste Bruckhausen und stellte das beeindruckende Modell von Laar vor, das die Jugendlichen anhand von Luftbildern und Fotos von besonderen Gebäuden im Projekt erstellt hatten.


29.04.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Christian Balke

Vandalismus
Sporthalle Erzstraße verwüstet

Täter stiegen durch aufgebrochene Tür ein. Grundschule und Sportvereine in Laar müssen nun bis auf Weiteres in andere Sportstätten umziehen

Im Jahre 2011 traf es die ungenutzte, aber noch vollwertig ausgestattete Sporthalle an der Werthstraße in Laar, im August 2013 traf es die ehemalige Sporthalle der Fridtjof-Nansen-Realschule an der Walsumer Beekstraße – auch die war noch komplett mit Sportgeräten bestückt: Vandalismus an Schulen ist und bleibt weiter ein Thema im Duisburger Norden.

Während es die Täter bislang oft auf stillgelegte und leerstehende Gebäude abgesehen hatten, in denen sie meist nachts Wüten und Zerstören, war diesmal eine von Schul- und Vereinssport rege frequentierte Turnhalle der Tatort. Die Sporthalle der Grundschule an der Laarer Erzstraße bekam am vergangenen Wochenende Besuch von Einbrechern, die nicht stehlen, sondern nur zerstören wollten.

Zutritt verschafften sich die Täter mit beachtlicher krimineller Energie, die Profi-Einbrechern durchaus gut zu Gesicht gestanden hätte: Aus der kombinierten Glas-Stahltür der Halle schlugen sie Elemente heraus und zwängten sich anschließend mit hoher Wahrscheinlichkeit durch die entstandene Öffnung.

Das frustrierende Ergebnis des nächtlichen Chaos-Besuchs nahmen Schulleitung und Hausmeister am Montag schockiert in Augenschein: Die Unbekannten zerschlugen Scheiben, rissen Sportgeräte aus ihrer Verankerung, sprühten mit Feuerlöschern auf Matten, Bänke, Turngeräte.

Ein Anwohner (Name der Redaktion bekannt), der als Mitglied eines der von der Verwüstung betroffenen Sportvereine die Schäden in Augenschein nahm, war total geschockt: „Ein totales Chaos. Keine Ahnung, wann wir dort wieder Sport treiben können.“

Laut der städtischen Tochtergesellschaft Duisburg-Sport müsste die Halle am Montag, 12. Mai, spätestens wieder nutzbar sein. Bis dahin, jedenfalls, sucht die Stadt nun nach Alternativ-Standorten für den Schulsport und die Sportvereine, die ansonsten in der Halle Erzstraße trainieren.

Welche Dimension das Problem des Vandalismus an den Duisburger Schulen erreicht hat, zeigt die Summe, mit der Uwe Rohde, Chef des Immobilienmanagements, vor dem Rat die Schäden an Schulen in 2010 beziffert hat. Damals betrug die Summe, die für die Behebung von Vandalismusschäden aufgebracht werden musste rund 340.000 Euro.

Es ist davon auszugehen, dass die Summen für die Jahre 2011, 2012 und 2013 nicht wesentlich geringer sind, zumal die Anzahl der Delikte im Zeitraum angestiegen sein dürfte. Forderungen der Politik, Gebäude besser bewachen zu lassen, scheiterten bislang stets an Geldmangel.


16.05.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - we

Brandstifter zündelten in alter Sporthalle in Duisburg-Laar

Nach einem Feuer in der ehemaligen Hauptschule Werthstraße ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz, um die Flammen in der alten Turnhalle zu löschen. Auch das Dach des Gebäudes stürzte teilweise ein.

Die Duisburger Polizei muss nun in einem zweiten Fall von Brandstiftung ermitteln. Nachdem in der Nacht zu Mittwoch Unbekannte in einem Abbruchhaus in Bruckhausen gezündelt haben, brannte es in der Nacht zu Freitag nun in Laar.

Gegen 23.36 Uhr hatten Anwohner der Turmstraße eine Rauchfahne über der ehemaligen Schule Werthstraße entdeckt. Als die ersten EInsatzkräfte der Feuerwehr kurze Zeit später eintrafen, stellten sie fest, dass der nunmehr schon sehr dichte schwarzer Qualm aus der alten Turnhalle quoll.

Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter der Feuerwehr sofort die Alarmstufe, zum Löschzug der Feuerwache Homberg wurden die Einsatzkräfte der Feuerwache Hamborn sowie der Löschzug Meiderich/Laar/Bruckhausen der Freiwilligen Feuerwehr als Unterstützung angefordert.

Das Dach war zu diesem Zeitpunkt in Teilen durchgebrannt und teilweise eingestürzt. Da das Gebäude zum Schutz gegen Vandalismus regelrecht verrammelt war, mussten die Feuerwehrleute mehrere Türen gewaltsam aufbrechen, eh sie mit ihrem Löschangriff beginnen konnten. Gelöscht wurde ebenfalls aus dem Korb der Drehleiter heraus.

Das Feuer richtete erheblichen Sachschaden an und zerstörte unter anderem den gesamten Dachstuhl, einen Schaden an anderen Gebäuden konnte die Feuerwehr jedoch verhindern. Die Kripo geht von Brandstiftung aus. Die Ermittler sind jetzt auf der Suche nach Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 0203/2800 melden können.


17.05.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Gregor Herberhold

Schrottimmobilien müssen verschwinden
Zugang zum Rheindeich erleichtern

Mit der Lage am Rhein wuchern - darum geht es den Menschen in Beeckerwerth und Laar. Nicht ohne Grund hat sich die Bürgervereinigung schon lange den Slogan "Laar am Rhein ist lebenswert" auf die Fahnen geschrieben. Allerdings: Auch in diesem Ortsteil gibt es ein paar unattraktive Gebiete, die aufgepeppt werden müssen. Unter anderem den "Ortseingang" an der Friedrich-Ebert-Straße, wo sich Schrottimmobilien befinden.

Wichtig ist den Menschen auch, dass der Rheindeich leichter erreichbar wird - vor allem auch für Ältere, die nicht mehr so gut zu Fuß oder auf Gehhilfen angewiesen sind.

Der Verkehr auf der Deichstraße ist ein Dauerthema. Und schließlich wird es in der Politik darum gehen, Möglichkeiten zu schaffen, um die jugendlichen Migranten zu integrieren. Es gibt immer wieder Probleme - Pöbeleien, Streitigkeiten usw.


18.05.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Christian Balke

Kirchenschließung
Einige Gemeindegruppen vor dem Aus

Auf der Versammlung der Ev. Gemeinde Ruhrort-Beeck am Sonntag wurde klar, dass viele der von den Kirchenschließungen betroffenen Gruppen nicht nach Bruckhausen umziehen werden. Sie lösen sich auf oder versuchen, auf eigene Faust in anderen Einrichtungen unter zu kommen.

Zwei der drei Kirchenstandorte der Evangelischen Gemeinde Ruhrort-Beeck werden zum 1. Juli wegen der enormen finanziellen Probleme der Gemeinde geschlossen. Speziell die Unterhaltung der Friedhöfe kann sich die Gemeinde nicht mehr leisten.

Bei deren Bewirtschaftung, sagte Pfarrer Rüdiger Klemm schon am 1. April gegenüber dieser Zeitung, hätte sich im Laufe der Zeit ein Minus von 800.000 Euro angehäuft, das nur durch Zugriff auf die Gemeinde-Rücklagen abgetragen worden sei. Die Gemeinde bekommt pro Jahr etwa 416.000 Euro Kirchensteuer-Geld zugewiesen.

Weil am Standort Ostacker in Bruckhausen in den kommenden zwei Jahren übergangsweise das Gemeindeleben der bisherigen drei Standorte konzentriert wird, legte das Presbyterium der Gemeinde nun ein Konzept für den Umzug und Weiterbetrieb der zahlreichen Gemeindegruppen vor.

In dessen Rahmen wurde allen Gruppen der zu schließenden Standorte Beeck und Laar – etwa Bastel-, Handarbeits-, Theater- und Jugendgruppen – ein Angebot zur Fortsetzung ihrer Aktivitäten in Bruckhausen gemacht. Seitens des Presbyteriums wurden den betroffenen Gruppen auch Umzugshilfen in Aussicht gestellt.

Viele der Gemeindegruppen, die teilweise schon jahrzehntelang existieren, nahmen dieses Angebot jedoch nicht an.

In Beeckerwerth, wo sich schon lange ein Bastelkreis, eine Nähgruppe und eine Theatergruppe gefunden hatten, sollen dem Vernehmen nach nun alle drei Gruppen aufgelöst werden. Hauptgrund ist wohl, dass sich gerade die älteren Teilnehmer die durchaus beschwerliche Anreise von Beeckerwerth an den Ostacker nicht antun wollen.

Andere Gemeindegruppen, die ihre Aktivitäten ebenfalls nicht am Ostacker fortsetzen, hoffen auf Räumlichkeiten der Katholischen Kirche oder anderer Einrichtungen. Auflösen wird sich auch die Laarer Jungschar-Gruppe des CVJM, die sich seit vielen Jahren um acht- bis 12-jährige Kinder aus dem Ortsteil kümmert.

Obwohl die Kirchen in Laar und Beeck am 1. Juli außer Dienst gesetzt werden, soll es noch einmal Gottesdienste geben: Zu Weihnachten öffnen die beiden Kirchen zum vorerst letzten Mal ihre Pforten.


Endgültige Entscheidung fällt in 2016

- Die Schließung der Ev. Kirchen in Beeck und Laar zum 1. Juli 2014 könnte zumindest für eine der Kirchen 2016 wieder rückgängig gemacht werden.

- Dann entscheidet sich endgültig, welcher der drei Standorte künftig weiter betrieben wird.

- Mindestens für diesen Zeitraum fallen freilich weitere Kosten an, weil beide Kirchengebäude beheizt und gepflegt werden müssen.


10.06.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Kinderfest auf dem Marktplatz

Freitag, der 13., wird ein echter Glückstag. Denn am 13. Juni feiert der Stadtteil Laar auf dem Marktplatz das 3. Laarer Kinderfest. Von 13 bis 18 Uhr sorgen die "Familienhilfe sofort vor Ort" und die "Integrationsagentur Laar" der AWO-Integrations gGmbH für glückliche Gesichter bei Groß und Klein. Gemeinsam mit vielen Akteuren, Vereinen und Institutionen im Stadtteil verwandeln die Gastgeber den Theo-Barkowski-Platz in eine kunterbunte Spiel- und Festwiese für Groß und Klein.


12.07.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Thomas Richter und Marc Wolko

Polizei kontrollierte Treffpunkte der United Tribuns in Duisburg

Im Kampf gegen Gangs aus dem Rocker-Milieu haben Polizei und Ordnungsamt am Freitagabend Treffpunkte der United Tribuns in Duisburg kontrolliert. Rund 100 Kräfte waren an dem Einsatz beteiligt. Wegen Verstößen gegen das Gaststättengesetz schloss das Ordnungsamt ein Lokal mit sofortiger Wirkung.

Polizei und Ordnungsamt in Duisburg waren am Freitagabend im Großeinsatz gegen die im Rockermilieu aktive Gang United Tribuns. Ziel der Razzia, an der rund 80 Polizisten und 16 Kräfte des Sonderaußendienstes des Ordnungsamtes beteiligt waren, waren zwei Treffpunkte der Straßengang. Es handelt sich um Lokale an der Kaiser-Wilhelm-Straße im Ortsteil Marxloh sowie an der Friedrich-Ebert-Straße in Laar.

An beiden Orten überprüften die Einsatzkräfte die Personalien der United-Tribuns-Anhänger. Das Ordnungsamt hatte es insbesondere auf die Lokale abgesehen und überprüft, ob die Vorgaben für Gaststätten umgesetzt werden. Da dies an der Kaiser-Wilhelm-Straße nicht der Fall war, wurde das Lokal in Marxloh mit sofortiger Wirkung geschlossen, erklärte Clemens Fahl, Leiter des Sonderaußendienstes im Duisburger Ordnungsamt.

Ebenfalls fand die Polizei unter der Theke in Alufolie verpackte Tabletten. Der Drogenspürhund hatte bei der Durchsuchung angeschlagen. In Marxloh beobachteten rund 200 Schaulustige den Zugriff und die Überprüfung von rund 30 United Tribuns-Anhängern. Bei der darauf folgenden Aktion in Laar spürte die Polizei einige Joints auf.

Bei dem Großeinsatz, der bis in die Nacht dauerte, nahm die Polizei mehrere Personen vorläufig fest. Gegen ein Mitglied die Gang wird nun wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und dem Verdacht auf Handydiebstahl ermittelt. Vier Männer mussten zur Identitätsfeststellung mit zur Wache, einer widersetzte sich den Anordnungen der Beamten nach einem Platzverweis und kam ebenfalls ins Gewahrsam.

Die vor allem in Baden-Württemberg aktive Gruppierung soll ebenfalls in der Türsteherszene und im Drogenmilieu mitmischen. Seit kurzem gibt es auch zwei Ableger der United Tribuns in Duisburg und Oberhausen. Die Polizei befürchtet deshalb eine weitere Eskalation im Rockerkrieg.


13.07.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Thomas Richter

Polizei zieht nach Rocker-Razzia in Duisburg Bilanz

Drogen und Dealgeld waren in einem Spielautomaten versteckt, es gab eine Festnahme sowie fünf Ingewahrsamnahmen, eine Gaststätte wurde sofort geschlossen – das war die Bilanz der Razzia, die die Duisburger Polizei am Freitagabend in Marxloh und Laar durchführte.

Durch diesen grünen Riegel kann niemand entkommen. Kräfte der Hundertschaft haben eine Kette um das Haus an der Kaiser-Wilhelm-Straße in Marxloh gebildet. Rund ein Dutzend junger Männer steht eingekreist vor der Tür, beäugt von mindestens 200 Schaulustigen aus der unmittelbaren Nachbarschaft, die sich den Großeinsatz aus nächster Nähe anschauen wollen. Einige Beamte starten im Inneren der Gaststätte, die im Erdgeschoss liegt, mit ihrer Durchsuchung. Die Polizei-Razzia in Marxloh, sie hat begonnen.

Freitagabend, 21 Uhr. Zeitgleich nehmen addiert rund 100 Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsamt zwei Treffpunkte einer Gang aus dem Rockermilieu unter die Lupe – besagten in Marxloh sowie einen in Laar neben der Kirche an der Friedrich-Ebert-Straße.

Es gibt 47 Personenüberprüfungen, sechs Männer können den United Tribuns zugeordnet werden – eine Gruppierung, die sich laut Polizei erst seit kurzem in Duisburg angesiedelt hat und in der Türsteher- sowie im Drogenszene mitmischt.

Die Bilanz: Ein Mann wird wegen Drogenbesitzes und Verdacht auf Handydiebstahl festgenommen, vier weitere müssen zur Identitätsfeststellung mit ins Polizeipräsidium. Wegen der Missachtung eines Platzverweises kommt ein weiterer Mann ins Gewahrsam. In Marxloh finden die Ermittler unter der Theke der Gaststätte 24 in Alufolie verpackte Tabletten. Der Drogenspürhund hatte bei der Durchsuchung angeschlagen. Auch in Laar wurden laut Polizeisprecher Ramon van der Maat Drogen (zum Verkauf fertiggestellte Joints) sowie Dealergeld gefunden. Diese waren im Inneren von Spielautomaten versteckt. Alles wurde sichergestellt.

Die Gaststätte in Marxloh wurde mit sofortiger Wirkung geschlossen – wegen mehrerer Verstöße gegen das Gaststättengesetz. „Es wurden zahlreiche Auflagen nicht eingehalten“, so Clemens Fahl, Leiter des Sonderaußendienstes im Ordnungsamt. „Bis mindestens Montag ist der Laden erst einmal dicht.“

Wegen des Polizeieinsatzes gab es für die Fahrzeuge der DVG-Straßenbahnlinie 901 einige Zwangspausen. Es kam zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten.

Ein Großeinsatz dieser Art sei schon lange vonnöten gewesen, sagte eine Anwohnerin in Laar, die namentlich nicht genannt werden wollte. Aus Furcht und Sorge. „Die Polizei müsste viel regelmäßiger hier kontrollieren. Die jungen Männer schaffen auf den Straßen eine bedrohliche Atmosphäre. Man muss aufpassen, dass nicht der ganze Stadtteil kippt. Da ist auch die Stadt Duisburg gefragt“, so die Frau.

Ein Großeinsatz dieser Art sei nur dank der Unterstützung der Kräfte der Einsatzhundertschaft möglich, so Rolf Lascheit, Polizeioberrat und Leiter der Inspektion Nord. „Natürlich würde ich es mir wünschen, wenn uns diese Kräfte öfter zur Verfügung stünden.“ Doch auch ohne die Hundertschaft behielten die Duisburger Beamten die Situation dort stets im Blick.


14.07.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Christian Balke

Duisburger Männer schlachteten verletztes Reh in Mehrfamilienhaus

In Duisburg-Laar musste sich Polizei-Beamte am Samstagmorgen um „Wilderer“ kümmern. Drei Männer waren dabei beobachtet worden, wie sie ein verletztes Reh in ein Mehrfamilienhaus zerrten. Als die Beamten eintrafen, konnten sie nur noch den Kadaver sicherstellen. Gegen die Männer wird ermittelt.

Am frühen Samstagmorgen, gegen 2.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Haus in Laar gerufen.

Nachbarn hatten dort gesehen, wie drei Männer ein verletztes Reh aus dem Kofferraum eines Auto geholt und es in ein Mehrfamilienhaus verbracht hatten.

Als die Polizei eintraf, war das Wildtier im Keller des Hauses bereits geschlachtet worden. Die Beamten konnten nur noch den Kadaver sicherstellen. Gegen die drei Männer wird nun wegen Diebstahls ermittelt. Außerdem wird geprüft, ob das Haus wegen Hygienemängeln geräumt werden muss.


28.07.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Pfarrer Heinrich Thönnessen aus Duisburg-Laar verstorben

Das Bistum Essen und die Katholische Kirche in Duisburg trauern um den Pastor im Ruhestand, Heinrich Thönnessen. Er verstarb, wie erst jetzt bekannt wurde, am 23. Juli im Alter von 85 Jahren.

Das Auferstehungsamt für den Verstorbenen wird am heutigen Dienstag, 29. Juli, 9.15 Uhr, in der Kirche St. Franziskus, Großenbaumer Allee gefeiert. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Katholischen Friedhof in Rahm, Am Rahmer Bach.

Heinrich Thönnessen wurde am 25. Mai 1929 in Duisburg geboren und am 24. Februar 1955 in Köln zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in St. Stephanus, Essen, sowie in St. Franziskus, Duisburg-Großenbaum, wurde er von Februar 1963 bis Juni 1965 als Seelsorger in der Diözese Parnaiba in Brasilien eingesetzt. Anschließend war er als Kaplan in St. Antonius, Essen, tätig, bevor er im November 1968 zum Pfarrer in St. Ewaldi, Laar, ernannt wurde. Seit Februar 1993 übernahm Thönnessen zusätzlich die Aufgaben des Pfarradministrators in St. Antonius, Beeckerwerth, und wurde dort im Dezember 1994 zum Pfarrer ernannt. Von November 1978 an übertrug ihm der Bischof von Essen das Amt des Dechanten des Dekanates Duisburg-Ruhrort, das der Verstorbene über ein Jahrzehnt ausübte. Zum 1. Januar 1996 wurde er vom Amt des Pfarrers entpflichtet und zum Ehrendechanten ernannt. Ab März 1996 unterstützte er als Pastor im Ruhestand die Seelsorge in St. Franziskus, Großenbaum, bevor er im Mai 2004 endgültig in den Ruhestand versetzt wurde.


05.08.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

22-jährige Duisburgerin in Laar geschlagen und beraubt

Gleich zu zwei Raubüberfällen musste die Duisburger Polizei am Montagnachmittag ausrücken. In Laar hatten Unbekannte einer 22-Jährigen die Handtasche geraubt, in Mündelheim stahlen die Täter in einem Supermarkt alkoholische Getränke.

In Laar auf der Werthstraße überfielen zwei unbekannte Männer eine 22-Jährige. Während der eine Täter ihr ins Gesicht schlug, entriss der andere Mann der Duisburgerin die Handtasche. Mit der Beute flüchteten die Räuber zu Fuß in Richtung Marktplatz. Laut Beschreibung war einer der Flüchtigen etwa 1.95 Meter groß und schmal, etwa 25 Jahre alt und trug Jeans und T-Shirt. Der andere Unbekannte war etwa 1.75 Meter groß, ebenfalls um die 25 Jahre alt und hatte dunkle Haare mit gleicher Bekleidung. ...

In beiden Fällen nimmt die Polizei Hinweise unter der Telefonnummer 0203-2800 entgegen.


14.08.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Gregor Herberhold

Die Menschen in Duisburg-Laar lieben den Blick auf den Rhein

In diesem Teil unserer Serie „Stadtspaziergänge“ berichten wir über Laar am Rhein. Dort sind die Mieten wesentlich günstiger als im übrigen Stadtgebiet, obwohl es dort den schönsten Deichabschnitt in Duisburg gibt.

Der erste Eindruck, als wir das Auto auf dem Parkplatz abgestellt haben und vom Deich aus in den Ortsteil laufen: Es ist still, wahnsinnig still. Vor allem: Es gibt überhaupt keinen Autobahnlärm. Laar hat den großen Vorteil, weit ab von allen Schnellstraßen zu liegen, die sich wie ein Spinnennetz über die Stadt gelegt haben. Der erste Weg führt in den Florapark. Auch dort: himmlische Ruhe.

Nur eine ältere Dame geht mit ihrem Hund spazieren. Im Biergarten, ein paar Meter weiter, sitzt ein Herr mittleren Alters und gönnt sich ein Pils. Los ist um die Mittagszeit nicht wirklich viel. „An den Markttagen und abends“, sagt Melanie Avenia (34), die Servicekraft, sei das ganz anders. Die Wirtschaft, die seit rund 100 Jahren bestehe, sei der Treffpunkt in Laar. Jung und alt entspannen und plaudern dort.

Genauso lange grüßt der Laarer Junge die Schiffer und alle, die in den Ortsteil am Rhein kommen, vom Dachsims aus. Die Steinfigur ist ein Wahrzeichen, das man hoch oben auf dem Haus Nummer 50 an der Deichstraße bewundern kann. Es gibt zwei Geschichten, warum sich die Figur dort befindet: 1) Ein Schiffer ließ sie aufstellen, zur Erinnerung an seinen verstorbenen Sohn, der ihm stets bei der Abreise nachwinkte. 2) Ein Vater stellte sie aus Dankbarkeit auf, weil sein Sohn vom Dach gerettet worden war. Welche Geschichte stimmt, weiß indes niemand.

Ein anderes Wahrzeichen ist die katholische Kirche St. Ewaldi – am anderen Ende des Ortsteils. Ein stattlicher Bau. Dazwischen liegen reine Wohnstraßen (vom Marktplatz einmal abgesehen). Die Bauten stammen aus ganz unterschiedlichen Epochen. Manche aus dem frühen 20. Jahrhundert, sie sind schön verziert und wahre Hingucker. Andere sind nach dem Zweiten Weltkrieg hochgezogen worden – große Bauwerke, in denen vor allem Arbeiterfamilien ein Zuhause fanden. Insbesondere in Rheinnähe sind in jüngerer Zeit einige Neubauten entstanden, darunter das Wohndorf Laar, eine altengerechte Anlage.

Die Mieten in diesem Ortsteil sind niedrig, im Vergleich zu denen in anderen Stadtteilen. Dabei besitzt Laar den schönsten Deichabschnitt in Duisburg: Hoch oben auf der Krone und etwas tiefer auf der Flussseite befinden sich Spazier- und Radwege, die von Ausflüglern und den gut 6000 Einheimischen gleichermaßen geschätzt werden.

Das Frankfurter Ehepaar Sohn etwa legte dort am Mittwoch eine Mittagspause auf der Strecke von Mülheim nach Xanten ein. Wunderbar finden die Hessen es dort – und lassen den Blick in die Ferne schweifen – zur Ruhrorter Friedrich-Ebert-Brücke mit den stattlichen Brückentürmen und zur Autobahn- und Haus-Knipp-Brücke weiter im Norden. Direkt vor ihnen liegt der breite Fluss, auf dem die Frachtschiffe gemächlich dahingleiten. Möwen fliegen vorbei, bunte Wildblumen wiegen sich im Wind. Idylle pur.

„Läge dieser Stadtteil in Düsseldorf, die Mieten wären nicht zu bezahlen“, ist ein Satz, den man seit Jahren immer wieder hört, wenn das Gespräch auf Laar kommt. Weil Laar aber nun mal in Duisburg liegt, und noch dazu etwas ablegen, sind die Wohnungen recht preiswert. Was vor allem Familien mit Kindern zu schätzen wissen. Um sie bemüht man sich redlich: Es gibt etliche Spielplätze, Kindergärten und eine Grundschule. Alles ist gut erreichbar, über verkehrsberuhigte Straßen.

Die sind zwar baumbestanden, Vorgärten indes sind selten. Dafür gibt es hinter und neben den Häusern Grünflächen, die man nicht erwartet hätte. So entdecken wir sogar Feigenbäume, die unter der Last der Früchte ächzen.

Und was ist mit dem Binnen-Schifffahrtsmuseum? Offiziell gehört es zu Ruhrort. Aber jeder Laarer sagt: „Nee, das ist unseres.“


02.09.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Hausrenovierer in Laar erhalten Finanzspritze

„Laar wird schöner!“ So lautet das Motto der Kampagne zur Begrünung und Gestaltung von privaten Haus- und Hofflächen im Stadtteil Laar. Anlässlich der Stadtteilerneuerung stehen Fördermittel des Programms „Soziale Stadt“ zur Verschönerung von Wohn- und Gewerbeimmobilien bereit.

Maßnahmen im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße, der Deichstraße und rund um den Marktplatz Laar sollen besonders unterstützt werden.

Ab sofort können Hauseigentümer und Mieter Zuschüsse zu förderfähigen Ausgaben beantragen, zum Beispiel für Malerarbeiten an Fassaden oder die Neugestaltung von Innenhöfen.

„Dabei kann die Förderung zwischen 21 und 30 Euro pro Quadratmeter erneuerter Fassadenfläche betragen, sofern das Objekt über mindestens drei Wohneinheiten verfügt“, so die Experten der Entwicklungsgesellschaft.

Damit werden nicht nur das Aussehen und der Wohnwert der Immobilie verbessert. Auch das Erscheinungsbild des Stadtteils profitiert von den Maßnahmen.

Fachliche Beratung und Informationen zu den Förderbedingungen erhalten Interessierte im Stadtteilbüro der Entwicklungsgesellschaft Duisburg an der Friedrich-Ebert-Straße 83, oder telefonisch unter 0203 - 9 94 29-55 und -56 sowie unter 0203 - 9 94 29-16.


04.11.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Spaziergang startet am Wohndorf

Ein zwangloses Angebot für ältere Menschen findet in Duisburg immer mehr Freunde: Unter dem Motto „Geh DU mit“ spazieren Senioren gemeinsam durch ihren Stadtteil, frei von Leistungsdruck und nur zum Vergnügen.

Der nächste Spaziergang startet heute, 4. November, um 14 Uhr. Die Treffen finden immer am ersten Dienstag des Monats statt. Begleitet werden die Gruppen durch ehrenamtliche „Spaziergangspaten“. Treffpunkt der Gruppe ist das Awocura Wohndorf Laar (Eingangsbereich der Cafeteria, Im Wohndorf 2). Bei allzu feuchter Witterung besteht das Angebot einer Gesprächs- und Spielrunde im Wohndorf Laar.

Das gemeinsam von der Novitas BKK, der Stadt Duisburg und dem Duisburger Seniorenbeirat entwickelte Projekt findet in Kooperation mit der Entwicklungsgesellschaft Duisburg, dem Begegnungs- und Beratungszentrum der Diakonie in Mittelmeiderich und dem Wohndorf Laar der Awocura statt. Man muss nicht sportlich sein und ist zu nichts verpflichtet.


20.11.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord - Dennis Bechtel

Die Wiederbelebung des SV Laar 21 in Duisburg

Bis vor kurzem stand der Verein vor dem Ruin, jetzt soll er wieder aufblühen. Ziel ist es, Jugendliche wieder für den Verein zu begeistern und von der Straße zu holen. Ein Benefizspiel gegen den ersten der Landesliga FSV Duisburg soll für neue Mitglieder sorgen.

Dirk Riedels Herz gehört dem SV Laar 21. Viele Jahre war der gebürtige Laarer Mitglied bei den Fußballern, kickte selbst und genoss das Vereinsleben. Schon sein Vater war über Jahre ehrenamtliches Mitglied. Als der Senior vor zwei Jahren auf dem Vereinsgelände starb, zog sich Dirk Riedel auch von dem Verein zurück. Doch alte Liebe rostet nicht – Riedel kehrt in diesem Jahr zurück. Was er vorfindet, lässt sein Herz bluten. Der einst blühende Verein steht kurz vor dem Ruin. Nur zwei Mannschaften gibt es noch. Kinderteams trainieren schon lange nicht mehr. Riedel ist sofort klar: Das muss sich ändern.

„Ich bin in Laar groß geworden. Und auch, wenn ich jetzt in Walsum lebe, hänge ich an meiner alten Heimat“, sagt der 39-Jährige. Vor allem kleinen Kickern will er mit der Wiederbelebung des Vereins helfen. „Ich will die Kids von der Straße holen, ihnen eine Perspektive geben. Sport schützt vor dummen Gedanken“, findet das ehrenamtliche Mitglied des Vereins.

Um dem Verein zu alter Blüte zu verhelfen, muss allerdings die Anlage saniert werden. „Die Stürme der vergangenen Jahre haben dem Platz zugesetzt. Hier muss vieles wieder in Stand gesetzt werden“, sagt Riedel. Ist das einmal geschehen, so hoffen er und der Vorstand, kommen auch wieder Jugendliche und Kinder vorbei, um zu kicken.

Damit Geld in die leeren Kassen kommt, lädt der angeschlagene Verein zu einem Benefizevent am Nikolaustag, 6. Dezember. Dann erwartet die Gäste viel Live-Musik, Tanz und ein Spiel der ersten und zweiten Mannschaft des SV Laar 21 gegen den Spitzenreiter der Landesliga: FSV Duisburg. „Das wird ein ganz großes Fest und auch der Startschuss in eine neue Zeit. Ich bin froh, dass wir so viele Menschen erreichen konnten, die uns unterstützen“, sagt Riedel. Nicht nur bei dem Benefizspiel, sondern auch sonst zeigen zahlreiche Menschen ihre Solidarität mit dem Verein: „Komiker Markus Krebs wird demnächst vorbei kommen, Songwriter Gregor Meyle stellt signiertes Merchandise zur Verfügung“, verkündet Thyssenarbeiter Riedel voller Stolz.

Sämtliche Einnahmen des Events, bei dem es auch leckeres Essen und Trinken geben wird, kommen dem Verein zu Gute. Bereits jetzt seien viele Spenden von Freunden und Bekannten eingetroffen. Spender, die über 50 Euro geben, werden zudem auf einer Tafel auf dem Vereinsgelände namentlich erwähnt.


21.11.2014 - Lokalkompass.de - Claudia Brück

100 Löwen für Laar gesucht: Wie der SV Laar 21 wieder auf die Beine kommen soll

„Wo ist der Fußball am schönsten? Beim SV Laar 21“ – Wer das Schild am Eingang der Platzanlage entziffern will, muss genau hinsehen, so verwittert und angerostet ist es. Ähnlich wie das gesamte Terrain hat es schon bessere Tage gesehen. „Das muss alles neu gemacht werden“, brummt Dirk Riedel und tritt einen ausrangierten Kinderwagen beiseite, den irgend jemand vor dem Tor im wuchernden Unkraut unsachgemäß entsorgt hat.

Es sah hier nicht immer so aus. Damals, als Vater Riedel Steppke Dirk schon in Windeln mit zu „seinem Verein“ nahm, konnten die Laarer stolz sein auf ihre in Eigenleistung entstandene Platzanlage an der Vogelwiese. Ein repräsentatives Vereinsheim, ein stattlicher Grillpavillon und gepflegtes Grün waren die Visitenkarte des Traditionsclubs. Jeder Sieg, jeder Aufstieg wurde mit der ganzen Familie gefeiert, mit Bergen von Selbstgebackenem und hausgemachten Salaten. Der Verein – ein Stück Heimat.

Seither ist viel passiert, und spätestens, seit Meiderich einen Kunstrasenplatz bekommen hat, hat der Fußballnachwuchs kein Interesse mehr, in Laar auf Asche zu spielen. „Heute gibt’s hier nur noch die Erste, die Zweite und die Senioren“, berichtet Dirk Riedel. Aber ein Sportverein ohne Jugendabteilung in einem Stadtteil, der sowieso schon so wenig für junge Leute biete? Das könne ja wohl nicht angehen, findet der Produktionsarbeiter bei TKS.

Er selbst verknüpft neben all den schönen Erinnerungen auch ein tragisches Erlebnis mit dem SV Laar 21: „Es war Pfingsten 2012, und wir hatten ein wichtiges Spiel. Das hat meinen Vater so mitgenommen, dass er hier auf dem Platz einen Herzinfarkt bekommen hat. Als die Rettungskräfte endlich eintrafen, war es schon zu spät. Zwei Jahre lang konnte ich nicht an diesen Ort zurückkehren – als ich es vor einigen Wochen tat, war ich schockiert, wie heruntergewirtschaftet hier mittlerweile alles ist.“

Das soll nun anders werden. Und daher hat Riedel unterstützt vom Vereinsvorstand bereits alle Institutionen im Stadtteil mobilisiert und einen Hilferuf zur Rettung des Vereins gestartet. Der Runde Tisch, der Bürgerverein und der Duisburger Bundestagsabgeodnete Mahmut Özdemir haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Zum Auftakt der Rettungsaktion findet zu Nikolaus, 6. Dezember, ab 14 Uhr auf der Platzanlage ein Benefizspiel statt. Riedel ist optimistisch: „Wir Laarer sind stolz. Wär‘ doch gelacht, wenn wir das nicht wuppen.“

BENEFIZSPIEL

Am Samstag, 6. Dezember, findet auf der Platzanlage An der Vogelwiese in Laar ab 14 Uhr ein Benefizspiel mit Familienprogramm und Tombola statt. Um 14.30 Uhr spielen die Gastgeber gegen den FSV Duisburg. Rolf Stahlhofen („Söhne Mannheims“) singt live. „Top Dance“, die Weltmeister im Streetdance, treten ebenfalls auf. Die Moderation wird Bülent Aksen übernehmen, wenn es seine Zeit als Fanbeauftragter des DFB erlaubt. Männer zahlen fünf Euro Eintritt, Frauen und Kinder nichts.

100 FREUNDE - 100 LAARER LÖWEN

Wer den SV Laar 21 dauerhaft unterstützen will, kann am Projekt „100 Freunde – 100 Laarer Löwen“ teilnehmen. Alle, die eine Jahresspende von mindestens 50 Euro entrichten, werden namentlich auf der Sponsorentafel, die im Eingangsbereich angebracht wird, erwähnt. Infos: Dirk Riedel, Tel.: 0173 47 83 445.


02.12.2014 - Bürgervereinigung Laar

Petra Hülswitt ist neue Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar

Die neue Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar, Petra Hülswitt (links) und ihre Vorgängerin,  die Ehrenvorsitzende Huberta Terlinden (rechts).
Die neue Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar, Petra Hülswitt (links) und ihre Vorgängerin, die Ehrenvorsitzende Huberta Terlinden (rechts).

 

Knapp 8 Monate nach der letzten Jahreshauptversammlung, auf der Huberta Terlinden ihr Amt als Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar aufgab und zur Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, ist eine Nachfolgerin gefunden. Der erweiterte Vorstand wählte Petra Hülswitt, die sich auch bisher schon für die Bürgervereinigung engagierte, kommissarisch zur neuen Vorsitzenden.


09.12.2014 - Lokalkompass.de - Claudia Brück

SV Laar 21: Benefizspiel bringt satte 6000 Euro

Mit dieser Resonanz hätte Dirk Riedel nicht zu rechnen gewagt: Um dem SV Laar 21 wieder auf die Beine zu helfen (wir berichteten, 100 Löwen für Laar gesucht), hatte der gebürtige Laarer am vergangenen Samstag zu einem Benefizspiel mit Familientag auf die Platzanlage an der Vogelwiese eingeladen – und er konnte rund 600 Gäste begrüßen.

„Darunter waren auch viele bekannte Gesichter, Leute, die ich seit Jahren nicht gesehen hatte – einfach klasse. Bis 2.30 Uhr ist hier gefeiert worden. Das gab‘s schon ewig nicht mehr“, resümiert Riedel. Satte 6 000 Euro seien nun schon zur Rettung des Vereins zusammengekommen, bereits 40 Spender für die Tafel „100 Löwen für Laar“gewonnen worden. „Außerdem waren unzählige Kamerateams vor Ort. Ich hätte nicht gedacht, dass wir fürs Fernsehen so interessant sind. Zwischendurch ist unsere Facebookseite fast zusammengebrochen. Wahnsinn, was sich hier entwickelt hat“, so Riedel. Der DFB-Fanbeauftragte Bülent Aksen, der Bundestagsabgeornete Mahmut Özdemir, Bürgermeister Erkan Kocalar – alle waren da. Nur Rolf Stahlhofen („Söhne Mannheims“) hat absagen müssen. Doppelter Bänderriss – höhere Gewalt. „Doch er hat versprochen, seinen Auftritt im kommenden Frühjahr bei uns nachzuholen. Da laden wir nämlich zum nächsten Benefizspiel ein." Gegen den FSV Duisburg mussten sich die Laarer am Samstag übrigens deutlich geschlagen geben. Dirk Riedel nimmt's sportlich und schmunzelt: "Wir haben unser Bestes gegeben."

Und wie geht‘s nun weiter? Gespräche mit der „Nikolausburg“ in Ruhrort haben sich bereits als fruchtbar erwiesen, und bald soll der SV Laar 21 wieder über eine Jugendabteilung verfügen. Auch einige Anfragen in Richtung Betriebs- und Laufsport sind bereits eingegangen. Dass noch jede Menge Arbeit vor Dirk Riedel und seinen Mitstreitern liegt, ist ihnen klar. Doch es lohnt sich: Hier in Laar ist Sport nun mal für sie am schönsten.


16.12.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Petra Hülswitt leitet Bürgervereinigung

Petra Hülswitt ist neue Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar. Knapp acht Monate nach der letzten Jahreshauptversammlung, auf der Huberta Terlinden ihr Amt als Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar nach zwölf Jahren aufgab und zur Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, ist eine Nachfolgerin gefunden. Der erweiterte Vorstand wählte Petra Hülswitt, die sich auch bisher schon für die Bürgervereinigung engagierte, kommissarisch zur neuen Vorsitzenden. Diesen Posten soll sie zunächst bis zur nächsten Jahreshauptversammlung im April 2015 bekleiden. Die 400 Mitglieder starke Bürgervereinigung hofft, dass sie das Amt dann für zwei weitere Jahre übernehmen wird.


22.12.2014 - WAZ/NRZ Duisburg Nord

Bürgerverein hat neue Vorsitzende

Knapp acht Monate nach der letzten Jahreshauptversammlung, auf der Huberta Terlinden ihr Amt als Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar aufgab und zur Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, ist nun eine Nachfolgerin gefunden. Der erweiterte Vorstand der Vereinigung aus dem Ortsteil am Rhein wählte Petra Hülswitt. Sie engagierte sich auch bisher schon für die Bürgervereinigung und wurde jetzt kommissarisch zur neuen Vorsitzenden gewählt. Die Bürgervereinigung bemüht sich seit über 140 Jahren, die Geschichte des Ortsteils lebendig zu halten und dazu beizutragen, dass Laar ein liebenswerter Stadtteil bleibt - getreu dem Motto "Laar am Rhein ist lebenswert". Wer sich der Bürgervereinigung anschließen möchte, findet alle nötigen Infos auf der Internetseite www.laar-am-rhein.de. Dort gibt es auch Wissenswertes über den Stadtteil.


22.12.2014 - stadt-panorama

Fördermittel für Städtebaumaßnahmen bewilligt

Die Bezirksregierung hat die Bewilligungen zur Finanzierung der Maßnahmen in den Städtebauförderungsgebieten in Duisburg übersandt. Damit können 2015 auch im Duisburger Norden Projekte begonnen und fortgesetzt werden, so in Marxloh die Arbeit des Stadtteilladens der EG DU. Der Quartiersplatz an der Paulskirche kann mit den Mitteln umgestaltet werden. In Laar wird die Arbeit zur Sanierung mit Hilfe der Förderung forciert. Hier kann das 2014 eingerichtete Stadtteilbüro weitergeführt werden. Die Maßnahmen zur Revitalisierung des Stadtteils erhalten jetzt die benötigte finanzielle Ausstattung: "Schrottimmobilien" im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße können erworben und abgerissen werden. Die Freiflächen werden begrünt. Auch Mittel für den "Deichpark" stehen zur Verfügung: Barrierefreie Aufgänge sowie Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf der Deichstraße werden umgesetzt.