News 2003 - Nachrichten aus Laar


10.05.2003 - Wochen Anzeiger

Muttertag im Florapark

Bereits traditionell lädt die Bürgervereinigung Duisburg-Laar am Muttertag zu einem Konzert in den Florapark. Musikalisch gestaltet wird es am morgigen Sonntag, 11. Mai, um 11 Uhr vom Männerchor der König-Brauerei „Die Königtreuen".


14.05.2003 - Wochen Anzeiger

„Königtreue" eroberten Mütterherzen im Sturm

Zum traditionellen Muttertagskonzert hatte die Bürgervereinigung Laar in den Florapark eingeladen. Der Männerchor „Die Königtreuen" zeichnete für die Gestaltung verantwortlich und eroberte mit seinem Gesang die Herzen der Zuhörerinnen im Sturm.


Juli 2003 - Meidericher Kurier - m

Projekttag war Gestaltung des Pavillons im Flora-Park
Der Laarer Bürgerverein und die Klasse 9a griffen zu Farbe und Pinsel

Ein Schmuckstück war er schon lange nicht mehr, der Pavillon im Laarer Florapark. Seit Jahren gammelte er vor sich hin. Das ließ irgendwann den rührigen Laarer Bürgerverein mit der Vorsitzenden Huberta Terlinden nicht ruhen. „Der Pavillion muss wieder ansehnlicher werden" beschlossen sie und fanden offene Ohren bei der Klasse 9 a der Hauptschule Werthstraße und dem Lehrer Christian Junker, sowie der Kunstpädagogin Judith Jonas.

Frau Terlinden mobilisierte die Feuerwehr und weitere Helfer vom Bürgerverein, und nachdem das Meidericher Bezirksamt notwendige Reparaturarbeiten veranlasst hatte, ging es an die gründliche Reinigung und den ersten Grundanstrich. Zwischenzeitlich hatten die Schüler Entwürfe für die farbliche Neugestaltung entworfen und rückten jetzt, mit Farben und Pinsel bewaffnet, im Park an. Die gesamten Materialien hatte übrigens die Malerfirma Dieter Reiffert gestiftet.

Jetzt wurde vorgezeichnet und ausgemalt. „Laar inmitten einer Weltkugel", das Wappen durfte nicht fehlen und auf die Rückwand entstand ein von rauchenden Schornsteinen gesäumtes Fenster mit dem Blick auf eine grüne Baumlandschaft und eine strahlende Sonne.

Auf eine  Seitenwand  verewigten sich die „jungen Künstler" mit einem Handabdruck, versehen mit ihrem Namen. Beteiligt waren: Suayip Ayhan, Adem Cicek, Esther Daschner, Daniel Kaukereit, Jan Lennartz, Margeritte Mayamona, Kai Müller, Ömer Palaci, Ahmet Tas und Marcel Schürlein.

Der „Chor der Königtreuen" durfte am Muttertagsmorgen den farbenprächtigen Pavillion mit dem traditionellen „Konzert im Florapark" einweihen. Natürlich war es für viele Laarer Bürger Ehrensache: der Sonntagsspaziergang durch den Florapark, um den Liedern der „Königstreuen" zu lauschen, aber auch den im neuen Glanz strahlenden Pavillon zu bewundern. Nicht zu überhören der Wunsch beinahe aller Besucher: „Hoffentlich machen die Vandalen einen großen Bogen um den Park".


07.07.2003 - NRZ

Opti-Rein" ist bewährt
STRASSENREINIGUNG / Zusammen mit der Grünpflege gilt das Konzept als richtig.

Die Wirtschaftsbetriebe hatten im Juni 2000 erstmalig in Laar ein neues Konzept im Bereich der Stadtreinigung getestet. Es sah vor, dass nicht nur die Straßen- und Gehwegreinigung durch die Wirtschaftsbetriebe durchgeführt wird, sondern auch die Reinigung des Grüns am Straßenrand. Dies war bisher Aufgabe des ehemaligen Amts für Öffentliches Bauen und Grün.

Nach dem guten Erfolg des Versuchsprojektes in Laar - es sind sogar die beteiligten Mitarbeiter vom Bürgerverein ausgezeichnet worden - wurde der komplette Norden der Stadt Mitte 2001 auf das „Opti-Rein-Konzept" umgestellt. Bis Ende 2001 erfolgte die Umstrukturierung der Stadtreinigung für die ganze Stadt.

Mittlerweile habe sich die Umstrukturierung des Bereiches Stadtreinigung bewährt. Die insgesamt 46 Einzelreiniger legen pro Tag ca. 230 km zurück, heißt es.


25.09.2003 - WAZ - Gudrun Mattern

Die traurigere Geschichte des Jungen ist in Laar beliebter
Thyssen-Azubis bauten für die Traditionsfigur eine Hinweistafel

Der Laarer Junge grüßt seit Anfang des 20. Jahrhunderts die vorbeifahrende Binnenschiffahrt auf dem Haus an der Deichstraße 50. Darauf weist jetzt eine Tafel hin, die auf dem Deich platziert wurde.

„Die Idee hatte Ewald Katzuch", erinnert sich Huberta Terlinden, die Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar, die sich für die Tafel einsetzte. Das war komplizierter, als die Mitglieder zunächst vermutet hatten, denn wenn ein Sockel in einen Deich einzementiert werden soll, muss die Zustimmung des Regierungspräsidenten vorliegen. „Die Sicherheit darf nicht gefährdet sein", erklärt die Vorsitzende.

Einfach hingegen war es dank der guten Beziehungen der Bürgervereinigung zu ThyssenKrupp, jemanden zu finden, der die Tafel herstellt. „Wir hatten Kontakt zu Manfred Gerrits, zuständig für Bildung, Werkssicherheit und Sozialbetrieb", so Huberta Terlinden. „Er war der Meinung, dass es ein guter Auftrag für die Lehrwerkstatt wäre, einmal etwas Konkretes zu schaffen."

Unter Anleitung von Ausbilder Dieter Lochmann machten sich vier Jugendliche ans Werk. Martin Rabstein. Axel Sieg, Christian Grah und Sebastian Späth liehen der guten Sache dann auch noch einmal ihre Körperkraft, als es ans Einzementieren des Sockels ging. „Die haben gut gearbeitet", lobt die Bürgervereinigungsvorsitzende.

Sie erinnert an die beiden Geschichten, die in Laar über die Entstehung des Jungen erzählt werden: Die erste Version ist die des dankbaren Vaters. Sein Sohn sei aufs Dach geklettert und habe in einer dramatischen Aktion gerettet werden können.

Die zweite Geschichte handelt von einem Kapitän, dessen erster Blick bei der Ankunft in Ruhrort immer seinem Sohn galt, der ihm zuwinkte. Als der Sohn tragisch ums Leben gekommen sei, habe der Vater mit der Steinfigur des Jungen an ihn erinnern wollen. „Diese Version wird häufiger erzählt", weiß Huberta Terlinden.

Bis 1987 hatte der Junge vom Hausdach Rheinstraße Nummer 54 heruntergewinkt. Das Haus wurde abgerissen, der Junge überlebte. Hauseigentümerin „Thyssen bauen und wohnen" hatte die Figur nicht nur sicher gestellt, sondern auch restauriert. Auf dem Dach des GeWoGe-Hauses - es war gerade eingerüstet - fand sie auf einem Sockel einen neuen Platz. Der sei besser als je zuvor, so die Meinung manch eines Laarer Bürgers.


Okt. 2003 - Meidericher Kurier

Laar am Rhein ist lebenswert
Stadtteilaktive entwickeln Handlungsprogramm

Der Arbeitskreis Duisburg-Laar stellte am 13. Oktober 2003 ein Logo für seinen Stadtteil vor, das neben einem stilisierten Rheinverlauf im grünen Umfeld das Motto enthält: Laar am Rhein ist lebenswert.

Dieses Logo ist ab sofort als Aufkleber und zur Aufnahme in eigene Publikation als CD bei u. g. Institutionen erhältlich. „Wir wollen ein bürgerschaftliches Zeichen des Zusammenhaltes und der Zusammenarbeit in Laar setzen", fasste Huberta Terlinden, Sprecherin des Arbeitskreises und Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar, die Motive der Beteiligten zusammen. Zum Preis von 50 Cent ist der Aufkleber zu erhalten bei der Fa. Radio Bachmann, in der Hirsch Apotheke, im Service-Büro des Bezirksamtes Meiderich/Beeck und bei der Bürgervereinigung Duisburg-Laar.

Der Arbeitskreis ist im Zusammenhang mit dem Landesprojekt Interkulturelle Stadtentwicklung entstanden. Er trifft sich seit rd. zwei Jahren regelmäßig im Stadtteil, um die gemeinsam interessierenden Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen. Ihm gehören an Ralph Cervic, Leiter des Bezirksamtes Meiderich/ Beeck, Bezirksvertreter August Haffner, Ute Hilmer vom Amt für Stadtentwicklung, Geschäftsleute, Hauseigentümer und Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße, Vertreter der Laarer Vereine, der kath. Kirchengemeinde und des Moschee-Vereins sowie Vertreter des Ordnungsamtes und der Polizei.

Zu den Themenkreisen des Arbeitskreises gehörten bislang Fragen des gemischtkulturellen Zusammenlebens und der Sauberkeit im Stadtteil, der Entwicklung auf der Friedrich-Ebert-Str., des Wohnens und der Einkaufsmöglichkeiten. Vielfältige Initiativen sind daraus entwickelt und umgesetzt worden. Ganz bedeutsam ist eine erste Fassadenrenovierung auf der Geschäftsstraße, der Friedrich-Ebert-Str. Auch die neuen Stadtinformationsanlagen der Städte-Medien AG mit der Möglichkeit der Stadtteilwerbung ist hervorzuheben. Auf der Werbefläche gegenüber der Kirche haben die Laarer Vereine die Möglichkeit, über die Bürgervereinsvorsitzende Informationen ihrer Veranstaltung anbringen zu lassen.

Ausgehend von den vielen Baumaßnahmen bzw. Baulückenschließungen im Bereich zur Rheinfront ist die Revitalisierung der Geschäftsstraße ein Hauptanliegen der Laarer Bürger. Hier besteht noch Handlungsbedarf. Bezirksvorsteher Hermann Bertram machte dazu auf einen Beschluss in der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck vom 18. 9. '03 aufmerksam, in dem die Verwaltung gebeten wird, einen Vorschlag für ein Ortsteilmanagement für diesen Bereich vorzulegen. Er kündigte an, an dieser Stelle hartnäckig auf eine konstruktive Prüfung zu drängen.

Es gibt noch viel zu tun in Laar. Vor allem auch die jüngeren Menschen aller Kulturen sind aufgerufen, sich im Arbeitskreis zu engagieren. Ansprechpartner ist die Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar, Huberta Terlinden.


17.10.2003 - WAZ - Christian Scholz

Arbeitskreis will Laar lebenswerter machen
Image-Kampagne beginnt mit einem Aufkleber - Aktionen auf der Friedrich-Ebert-Straße geplant

„Laar am Rhein ist lebenswert", davon sind die Mitglieder des Arbeitskreises Duisburg-Laar überzeugt. Ein Logo mit diesem Motto haben sie entworfen, eine Reihe von Veranstaltungen soll vom neuen Aufbruchswillen künden.

Wenn man die kleine Idylle des Floraparks betritt, dann kann man den Laarer Aktivisten - rund ein Dutzend trifft sich alle zwei bis drei Monate - Recht geben mit ihrer Behauptung. Oder einen Blick wirft auf eine der attraktivsten Wohnlagen Duisburgs überhaupt: Entlang der Deichstraße kann, zumindest von den oberen Geschossen aus, der Blick über den Rhein schweifen, mitsamt der Friedrich-Ebert-Brücke stromauf- und dem heftigen Strom-Knick bei Beeckerwerth stromabwärts.

Doch Laar hat eben auch Defizite: Bundesweit bekannt durch die Muezzinruf-Kampagne des mittlerweile abgesetzten evangelischen Pfarrers Deitrich Reuter und in Duisburg selbst ein trauriges Beispiel für das Zusammentreffen ungünstiger Faktoren. Wo die Geschäftswelt in Nebenzentren ohnehin zu kämpfen hat, erhielt Laar noch eine Umgehungsstraße, was der Hauptverkehrsader, der Friedrich-Ebert-Straße, fast völlig den Todesstoß versetzte. Zaghafte Ansätze hat es hier in jüngster Zeit gegeben: Die Fassaden-Neugestaltung eines  Hauses oder die Vermietung eines Geschäftslokales.

Womöglich ist die aktuelle Intitiative auch geeignet, alte Strukturen, altes Denken aufzubrechen. Gertrud Bettges zum Beispiel ist mehrfache Hausbesitzerin, die fast Aufrührerisches äußert: „Mein Appell an die Vermieter: Man muss auch mal mit den Mieten 'runter gehen." Und: „Eigentum verpflichtet auch."

Im kleinen Ortsteil schwelen aber die in Duisburg üblichen Konflikte, wie an einer Auseinandersetzung zweier Arbeitskreis-Mitglieder deutlich wird. Pater Patrick von St. Ewaldi beklagt das Verhalten der türkischen Mitbewohner in Sachen Müll. Ute Hilmer, engagierte Mitarbeiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Prokektmanagement, hält dagegen. Das könne man auch über Deutsche sagen: „Es ist nicht gut, das an Nationalitäten fest zu machen."

Wo liegen die Ursachen dafür, dass der Muezzinruf-Streit in Laar entbrannte? Vielleicht auch in der Tatsache, dass zwei türkischstämmige Familien auf der Friedrich-Ebert-Straße seit Jahren ihre Umgebung in Atem halten, „terrorisieren" sagen einige. Aber, um mit Ute Hilmer zu reden: Das hätten, genau so zufällig, auch deutsche Problem-Familien sein können.

Aber: „Laar am Rhein ist lebenswert". Überzeugung und Engagement sind den Arbeitskreis-Mitgliedern, darunter auch ein Türke, anzumerken. „Wir wollen ein bürgerschaftliches Zeichen des Zusammenhalts und der Zusammenarbeit in Laar setzen", sagt Huberta Terlinden, AK-Sprecherin und nimmermüde Vorsitzende der örtlichen Bürgervereinigung.

Obwohl Laar nicht - wie Marxloh, Bruckhausen oder Hochfeld - zu den Stadtteilen mit besonderem Förderungsbedarf zählt (und deswegen keinen Anspruch auf entsprechende EU-Mittel hat), soll hier nach dem einhelligen Beschluss der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck ein Ortsteilmanagement eingerichtet werden. Eine direkte Ankoppelung an das EG DU-Büro in Beeck, wie sie sich Bezirksvorsteher Hermann Bertram auch vorstellen kann, sei wegen der Zuschuss-Frage wohl nicht möglich, gab Bezirksamtsleiter Ralph Cervik zu bedenken. Bertram indes will „hartnäckig auf eine konstruktive Prüfung drängen".

„Es gibt noch viel zu tun in Laar", heißt es aus dem Arbeitskreis, der gerade „jüngere Menschen aller Kulturen" auffordert, sich für ihren Stadtteil zu engagieren.

Eine gewisse Ratlosigkeit aber herrschte beim Pressegespräch in der AK-Runde, als das Thema „Feuerwache" angeschnitten wurde. Hier wird, wenn eine neue Feuerwache in Homberg gebaut ist, einmal viel Platz mitten im Laarer Zentrum entstehen.

Kurzfristig geplant hat der AK schon Aktionen auf der vernachlässigt wirkenden Friedrich-Ebert-Straße: Zum Beispiel einen „Gesundheitstag" im Frühjahr.

Übrigens: Den Aufkleber „Laar am Rhein ist lebenswert" gibt's für 50 Cent bei der Firma Radio Bachmann, in der Hirsch-Apotheke, im Service-Büro des Bezirksamtes Meiderich/Beeck und bei der Bürgervereinigung Duisburg-Laar. Wer Laar lebenswerter machen möchte, soll sich an die Vorsitzende Huberta Terlinden wenden.


20.10.2003 - Rheinische Post

Handlungsprogramm
„Laar am Rhein ist lebenswert"

Der Arbeitskreis Duisburg-Laar stellte jetzt ein Logo für seinen Stadtteil vor, das neben einem stilisierten Rheinverlauf im grünen Umfeld das Motto enthält: „Laar am Rhein ist lebenswert". Dieses Logo ist ab sofort als Aufkleber und zur Aufnahme in eigene Publikationen als CD erhältlich. „Wir wollen ein bürgerliches Zeichen des Zusammenhalts und der Zusammenarbeit in Laar setzen", fasste Huberta Terlinden, Sprecherin des Arbeitskreises und Vorsitzende der Bürgervereinigung Laar, die Motive der Beteiligten zusammen. Zum Preis von 50 Cent ist der Aufkleber zu erhalten bei der Firma Radio Bachmann, in der Hirsch-Apotheke, im Service-Büro des Bezirksamtes Meiderich/Beeck und bei der Bürgervereinigung Duisburg-Laar. Der Arbeitskreis ist im Zusammenhang mit dem Landesprojekt „Interkulturelle Stadtentwicklung" entstanden. Er trifft sich seit rund zwei Jahren regelmäßig im Stadtteil, um die gemeinsam interessierenden Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen. Ihm gehören an: Ralph Cervik, Leiter des Bezirksamtes Meiderich/Beeck, Bezirksvertreter August Haffner, Ute Hilmer vom Amt für Stadtentwicklung, Geschäftsleute, Hauseigentümer und Anwohner der Friedrich-Ebert-Straße, Vertreter der Laarer Vereine, der katholischen Kirchengemeinde und des Moschee-Vereins, sowie Vertreter des Ordnungsamtes und der Polizei.

Zu den Themenkreisen des Arbeitskreises gehörten bislang Fragen des gemischtkulturellen Zusammenlebens und der Sauberkeit im Stadtteil, der Entwicklung auf der Friedrich-Ebert-Straße, des Wohnens und der Einkaufsmöglichkeiten. Vielfältige Initiativen sind daraus entwickelt und umgesetzt worden. Ganz besonders bedeutsam ist eine erste Fassadenrenovierung auf der Geschäftsstraße, der Friedrich-Ebert-Straße. Sie könnte alle anderen Eigentümer zur Nachahmung anregen. Auch die neuen Stadtinformationsanlagen der Städte-Medien AG mit der Möglichkeit der Stadtteilwerbung ist hervorzuheben.


24.10.2003 - NRZ

LESERBRIEF

Keine türkische Familie, die terrorisiert

Zum Artikel „Arbeitskreis will Laar lebenswerter machen" schreibt Ahmet Sagin, Franklinstraße 7 in Laar:

„Ich habe Ihren Beitrag mit Interesse gelesen. Als Mitglied des Arbeitskreises DU-Laar und Sprecher der Sultan-Ahmet-Moschee (Laar) und KSV-Ataspor würde ich gerne wissen, wen Sie mit den .türkisch-stämmigen' Familien meinen.

Meines Wissens nach wohnt auf der Friedrich-Ebert-Straße keine türkische Familie, die andere Menschen terrorisiert. Ich finde es unverschämt, dass so ein Artikel in der Zeitung erscheint. Ich bitte um Angabe der Namen von den 'türk.-stämmigen' Familien, von denen in Ihrem Beitrag die Rede ist. Falls es sich tatsächlich um Türken handelt, versichere ich Ihnen im Namen von Ataspor und Sultan-Ahmet-Moschee, dass wir uns mit den Familien in Verbindung setzen werden, um eine bessere Integration zu ermöglichen."


13.12.2003 - Wochen Anzeiger - Büt

Laarer Sänger sind beim Kanzler zu Gast
Kinder- und Jugendchor reisen zum Sternsingerempfang

Am Montag ist es soweit: Der „Laarer Kinder- und Jugendchor" aus der Gemeinde St. Ewaldi in Laar freut sich darauf, beim Empfang der Sternsinger in Berlin musikalisch mitzuwirken. Gastgeber ist Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Die Duisburger sind als einziger Chor aus Deutschland in Berlin vertreten. Zustande gekommen ist dies durch ein Treffen mit dem ehemaligen NRW-Ministerpräsidenten Wolfgang Clement, dem der Chor anlässlich der sogenannten Spendentour 2002 ein kleines Konzert gegeben hat.

Die Kinder und Jugendlichen aus dem Chor von St. Ewaldi freuen sich natürlich riesig über diese Einladung. Der Leiter des Chores, Kirchenmusiker Konrad Leuer (Regionalkantorassistent), kann damit nach mehr als 20 Jahren einen weiteren Erfolg für seinen Chor verbuchen. Natürlich wurde und wird noch mehr geprobt als bereits üblich, denn die Gesänge in Berlin sind nicht nur in deutscher Sprache, sondern auch in italienisch, polnisch und tschechisch. Der Laarer Kinder- und Jugendchor St. Ewaldi ist mit seiner 35-jährigen Geschichte übrigens der älteste Kinder- und Jugendchor im Bistum Essen. Neben der musikalischen Mitwirkung an den Gottesdiensten in der Gemeinde singt der Chor seit Jahren auch in anderen Gemeinden zum Lobe Gottes.

Damit die Kinder auch ordentlich frisiert beim Kanzler erscheinen, haben sich drei Frisöre aus Laar bereit erklärt, den singenden Nachwuchs am Sonntag kostenlos in Form zu bringen. Eine schöne Geste, die beweist, wie stolz der Stadtteil auf „seinen" Chor ist.


20.12.2003 - Wochen Anzeiger - Büt

Ausflug zum Kanzler war ein voller Erfolg
Laarer Kinder- und Jugendchor gastierte in Berlin

„Unsere Fahrt nach Berlin war ein einmaliges Erlebnis von dem wir alle noch lange zehren werden", so fasst der Leiter des Kinder- und Jugendchors Laar den Besuch beim Bundeskanzler zusammen.

Auf Anregung des ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Wolfgang Clement wurden die Laarer als einziger Chor aus ganz Deutschland zum Empfang der Sternsinger beim Bundeskanzler in Berlin eingeladen.

Neben dem engagierten Nachwuchs ans Duisburg entsandten insgesamt 27 Bistümer jeweils eine Abordnung von vier Sternsingern in die Bundeshauptstadt.

Auch aus Polen, Tschechien und Belgien reisten Sternsingergruppen an. Und trotz des großen Andrangs kam es tatsächlich zum erhofften Treffen mit Gerhard Schröder.

Lob aus dem Kanzleramt

„Der Kanzler hat sich viel Zeit gelassen und ausgiebig Autogramme gegeben, ist mit den Chorleuten ins Gespräch gekommen und hat dann noch in aller Ruhe für ein Gruppenfoto posiert. Für uns war das natürlich ein unglaubliches Erlebnis", freut sich Chorleiter Konrad Leuer. „Die langen und anstrengenden Tage in Berlin haben sich für die Chorleute und deren vier Betreuerinnen absolut gelohnt. Was uns natürlich auch gefreut hat, war die Resonanz und der Zuspruch im Stadtteil. So etwas sorgt für eine tolle Stimmung und stärkt den Zusammenhalt."

Nachträglich wurde dem Chor übrigens hochoffiziell für beste Disziplin, einheitliche Kleidung und sehr gutes Singen vom Kanzleramtssekretär in einem Schreiben gedankt. „Das war natürlich das Tüpfelchen auf dem i", so Konrad Leuer.

Durch diesen gelungenen Start ins Jahr ermutigt, wird der Chor aus St. Ewaldi sicherlich auch weiterhin die Gottesdienste hochmotiviert musikalisch mitgestalten.